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[14.12.2018]

In den letzten Jahren wenden sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren verstärkt politischen Themen zu; sie melden sich literarisch zu Wort und kommentieren und gestalten gesamtgesellschaftliche Problemlagen mit. Das Symposium am 23.03.2019 auf der Leipziger Buchmesse stellt diese brisanten Fragen in den Mittelpunkt und lotet aus, ob eine vergleichbare Entwicklung auch an aktueller Kinder- und Jugendliteratur und ihren Akteurinnen und Akteuren ablesbar ist.

Diskutiert werden soll, was unter „Position beziehen“ – auch unter historischer Perspektive – zu verstehen ist, welche (literarischen) Aspekte auf eine engagierte Haltung verweisen und welche politischen Themen und Erzählformate auf dem Buchmarkt besonders wirksam erscheinen. Die für das Symposium ausgewählten Beiträge bündeln und verschränken künstlerische wie fachliche Aspekte: In wissenschaftlichen Einführungen und literarischen Verortungen, in Lesung und Gespräch mit der Autorin Manja Präkels, in Werkstattbericht und Präsentation mit der Illustratorin Birgit Weyhe, wird das Thema in seinen vielfältigen Formen und Formaten erkundet. Jugendliche Leserinnen und Leser werden über ihre Lektüreeindrücke von engagierter phantastischer Literatur befragt und berichten über Leseerfahrungen. Ebenso diskutieren Vertreterinnen und Vertreter des Literaturbetriebs, inwieweit Engagement und kritischer Zeitbezug in aktuellen Texten aufzuspüren sind.

Programm

[Quelle: Webseite AKJ]