Im Herbst 2016 wird CLOSURE wieder allen Facetten des akademischen Diskurses ein Forum bieten. Von Kultur-, Bild- oder Medienwissenschaften bis hin zu Sozial- oder Naturwissenschaften und darüber hinaus: CLOSURE setzt auch in seiner dritten Ausgabe auf Aufsätze und Rezensionen, die den "state of the comic" verhandeln. Ob Detailanalyse, Comictheorie oder innovative Neuansätze – für den offenen Themenbereich werden möglichst vielseitige Beiträge aus dem interdisziplinären Forschungsfeld 'Comic' erwartet. Neben dem offenen Bereich lautet der Themenschwerpunkt dieses Mal "stuff matters". Abstracts können bis zum 11. März 2016 eingeschickt werden.

Unter der Überschrift "stuff matters" möchte CLOSURE #3 außerdem über den Comic und seine mannigfaltigen Beziehungen zum und als Ding berichten (lassen). Ob Spawns Umhang ins Geschehen eingreift, Cosplayer ihren Vorbildern Reverenz erweisen oder Underground Comix in Luxuseditionen erscheinen: "stuff matters". 'Materialität' umfasst die haptische Qualität des Mediums, lädt zu philosophischen oder soziologischen Debatten ein und stellt Fragen nach dem Status ikonografischer Objekte und ihrer narrativen Einbindung.

Der Themenschwerpunkt umfasst (ist aber nicht beschränkt auf):

  • Von Heftchen und Hardcovern, von Gimmicks und Grafiken: die Bedeutung des Materials für das Objekt 'Comic' im und vor dem digitalen Zeitalter
  • Von Capes, Masken und Golddublonen: Objekte im Comic
  • Vom Verstecken und Auffinden: die Inszenierung von materiellen (Neben)sächlichkeiten im Comic
  • Vom Sammeln, Ordnen und Ausstellen: Comic als Objekt und Werkstoff
  • Fetisch 'Ding/Material/Objekt': von der Leidenschaft zum Comic und im Comic
  • Comics, (Ding)philosophie, Materialismen: Object-Oriented Ontology, Speculative Realism, New Materialism
  • Von Objektifizierung und Vermenschlichung: Übersehen, Verschweigen, Silencing
  • Zerborstene Panels, durchbrochene gutter: Materialisierung der Comic-Form

Bitte senden Sie Ihr Abstract zum offenen Themenbereich oder zum Schwerpunkt (max. 3000 Z. inkl. Leerzeichen) sowie eine kurze bio-bibliographische Angabe bis zum 11. März 2016 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die fertigen Beiträge (35.000-50.000 Z. inkl. Leerzeichen) werden bis zum 29. Juni 2016 erwartet. Weitere Informationen zum e-Journal CLOSURE sowie die bisherigen Ausgaben finden sie unter: www.closure.uni-kiel.de.

Hier kann das PDF dieses Call for Papers heruntergeladen werden.

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