Call for Papers: "an Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung"

Für die 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) zum Thema: "an Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung" (25. – 27.5.2017 in Königswinter) werden Beiträge gesucht. Abstracts können bis zum 10. Januar 2017 eingereicht werden.

Im kommenden Jahr feiert die Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) ihr dreißigjähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die zur Retrospektive wie zur Standortbestimmung Anlass gibt. In diesem Sinn soll die Tagung vor allem genutzt werden, um grundsätzliche Fragen der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung und ihrer Perspektiven zu diskutieren: sie in der Landschaft der Fächerdisziplinen zu verorten, unterschiedliche Theorieansätze zu erproben und ihre Beiträge zur literaturwissenschaftliche/n Kulturwissenschaft bzw. kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft zu bestimmen. Grundlegende, theoriegeleitete und methodenreflektierte Vorträge stehen im Mittelpunkt; an ihnen sollen analytische Zugänge durchgespielt werden. Dabei geht es zum einen darum, den Standort von Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien (als Handlungs- und Symbolsystem) im kulturellen Archiv auszuloten; zum anderen bzw. vor diesem Hintergrund sollen Ziele gegenwärtiger Forschung diskutiert, hinterfragt sowie Aufgaben und Perspektiven zukünftiger Forschung entwickelt werden.

Sinnvoll wären aus Sicht der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung perspektivierte Überlegungen zu

  • Desiderata und Blickwinkel historischer KJL-Forschung
  • Imagologie
  • Diskursanalyse / New Historicism
  • Erinnerung, Gedächtnis
  • Narratologie
  • Autorschaft
  • Materialität
  • Medialität, Intermedialität, Transmedialität
  • Topographie und Raum
  • Differenztheorie; Diversität, Intersektionalität, Transkulturalität

Die Beiträge sollen theoretisch angelegt sein, d.h. nicht spezielle Forschungsgegenstände beschreiben. Willkommen sind aber sehr wohl Beiträge, die einen Zugang exemplarisch an konkretem Untersuchungsmaterial und in enger theoretischer Anbindung verhandeln.

Um Zusendung von Vortragsangeboten (von maximal 30 Minuten Dauer) wird bis zum 10.01.2017 gebeten. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die ansonsten auf den Tagungen der GKJF übliche Praxis, nur alle zwei Jahre vorzutragen, ausgesetzt wird.

Dem Angebot sollte ein kurzer Aufriss des Vortragsthemas beigefügt sein.

Berücksichtigt werden sollten bei der Einreichung der Abstracts (von ca. 300 Wörtern) zudem folgende Anforderungen: 

Die Abstracts sollen in einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie die Literatur und ggf. Primärquellen nennen, auf die sich der Vortrag stützt. Damit die Vorträge zu einem Programm im oben beschriebenen Sinn zusammengestellt werden können, sollte sich der geplante Vortrag einem der oben aufgelisteten Schwerpunkte zuordnen lassen.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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