[16.04.2018]

Das geplante Themenheft "Andreas Steinhöfel – Neu (ge)lesenr" der Zeitschrift "Literatur im Unterricht" sucht das umfangreiche und vielfach ausgzeichnete Oeuvre von Andreas Steinhöfel aus unterschiedlichen Perspektiven nachzuzeichnen. Kurze Abstracts mit bio-bibliographischer Notiz können bis zum 04.05.2018 eingereicht werden.

Andreas Steinhöfels vielfach ausgezeichnetes Werk umfasst mehrere Genres der Kinder- und Jugendliteratur: Von der überaus erfolgreichen Kinderromanreihe um die ungleichen Freunde Rico und Oscar, Abenteuergeschichten, Weihnachtserzählungen bis zum Adoleszenzroman Die Mitte der Welt. Die meisten Texte Steinhöfels gelten längst als "moderne Klassiker" der KJL und wurden bereits medial adaptiert: Zu vielen Texten des Autors gibt es Hörspiele, Comics, Verfilmungen, Theaterstücke – Steinhöfels Oeuvre kann insofern als typisches Beispiel des aktuellen literarischen Medienverbundes gelten. Im schulischen Literaturunterricht gehören vor allem die Rico und Oscar-Romane zum Lektürekanon.

Neue Akzente

In den letzten Jahren haben sich KJL-Forschung und Literaturdidaktik, u.a. im Kontext der Debatte um Inklusion und Heterogenität, ausführlich an Steinhöfels Texten abgearbeitet. Das geplante Heft möchte die in diesem Zusammenhang etablierten Perspektiven nicht weiter bedienen. Stattdessen soll dazu einladen werden, Steinhöfels Werk erneut und anders zu lesen. Erwünscht sind einerseits Relektüren, die Steinhöfels Texte ohne vorschnelle Vereinnahmung für etablierte Deutungen in ihrer Literarizität ernstnehmen. Anderseits sollen bislang nicht oder kaum beachtete (und auch riskante) Kontextualisierungen erschlossen und hinsichtlich ihres didaktischen Potenzials ausgelotet werden.

Folgende Schwerpunkte sind denkbar, Ergänzungen willkommen:

  • (literaturtheoretisch informierte) Relektüren einzelner Texte oder Genres
  • Beiträge zu neuen Perspektiven des Literarischen Lernens und ästhetischer Erfahrung mit Steinhöfels Texten
  • Analysen medialer Adaptionen einzelner Texte Steinhöfels einschließlich didaktischer Perspektivierung
  • Metaperspektiven: Untersuchungen zu kontextspezifischen Deutungskonventionen und Umgangsformen mit Steinhöfels Texten (etwa am Beispiel von literaturdidaktischen Beiträgen, Handreichungen und Materialien für den Unterricht etc.)
  • Andreas Steinhöfel – Autorschaft und schriftstellerische Inszenierungspraxis in Literaturbetrieb und Wissenschaft
  • Erwünscht sind Beiträge im Umfang von ca. 32000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).

Kurze Abstracts mit bio-bibliographischer Notiz werden per Mail bis zum 04.05.2018 erbeten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die fertigen Beiträge sollen bis zum 1.10.2018 vorliegen.

[Quelle: Call for Papers]


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