[09.12.2019]

Vom 27. bis 29. November 2020 findet im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg das Herbstseminar 2020, veranstaltet vom Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V., statt. Abstracts zum Thema Verschwindet das Jugendbuch? Wie und was Jugendliche heute lesen können bis zum 15. Januar 2020 eingereicht werden.

Bestseller wie Sofies Welt, Harry Potter oder Die Tribute von Panem haben es vorgemacht. All-Age, Young Adult, Crossover – es gibt viele Labels, mit denen Verlage Bücher anpreisen, um eine möglichst große Leserschaft anzusprechen. Gleichzeitig gehen die Jugendbuchverkäufe zurück. Findet die klassische Jugendliteratur nicht mehr zu ihren Leserinnen und Lesern? Eine Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zeigte 2018, dass gerade die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen immer seltener zum Buch greift. Nutzen sie andere Medien? Oder lesen sie generell weniger, wie die PISA Studie 2018 vermuten lässt? Lesen sie anders? Das Seminar möchte die Hintergründe reflektieren, gleichzeitig die Stärken des Jugendbuchs herausarbeiten und Vermittlungsmöglichkeiten darlegen.

Formalia

Folgende Aspekte sollen betrachtet werden:

  • Sinkende Verkaufszahlen, Abebben des Fantasy-Booms, Fokus auf aktuellen Themen bei den Verlagen und Vermittlern (z.B. Klima, Migration etc.) / pädagogische Impulse versus literarische Strahlkraft und Glaubwürdigkeit, Erreichen der Zielgruppe
  • Literarische Kriterien, literarisch Herausragendes, serielles Erzählen, in Mustern erzählen
  • Leseverhalten, Leserschwund, Lesebiografien unter Berücksichtigung eines breiten medialen Angebotes
  • Grenzen zwischen Belletristik und Jugendliteratur
  • Narrative Strukturen in anderen Medien (Computerspiele/TV-Serien)

Zielgruppe:

Das Seminarrichtet sich an Pädagog*innen/Lehrkräfte, Bibliothekar*innen, Buchhändler*innen, Journalist*innen, Autor*innen, Verlagsmitarbeiter*innen sowie weitere Multiplikator*innen von Kinder-und Jugendliteratur.

Mögliche Formate:

  • Hauptvortrag (45 Minuten),
  • Kurzvortrag (30 Minuten),
  • Arbeitsgruppe (ca. 4 Stunden),
  • Podiumsdiskussion (30 Minuten / mit Vorschlägen für einzuladende Personen)

Abstracts, max. 1.500 Zeichen:

Neben einer Inhaltsskizze bitten wir um einen Arbeitstitel, ggf. Angaben zu Literatur, auf die sich der Beitrag stützt, sowie um eine Kurzvita der Einreichenden (zwei bis drei Sätze zum beruflichen Hintergrund).

Einsendeschluss:

bis 15. Januar 2020 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

[Quelle: Call for Papers]


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