[18.05.2018]

Eine Fachjury wählte aus 34 Bewerbungen fünf originäre Filmstoffe für Kinder ab 6 Jahren aus, die nun jeweils 25.000 Euro Zuschuss für die Entwicklung eines Drehbuches erhalten. Erstmals wurde mit Der letzte Sänger der Wale ein Animationsfilm gefördert. Die "besonderen Kinderfilme" 2018/19 hinterfragen Rollenbilder und begeben sich auf abenteuerliche Reisen durch sommerliche Landstriche und Meerestiefen.

Thematisch geht es insbesondere um das Hinterfragen von Geschlechterklischees und Rollenbildern. Dabei begeben sich die Protagonistinnen und Protagonisten auf abenteuerliche Reisen durch sommerliche Landstriche und hinab in die Tiefen der Ozeane. Welche Projekte der vorangegangenen Jahre in Produktion gehen und welche zwei Filme demnächst in den Kinos starten, wird während einer Sonderveranstaltung "5 Jahre Der besondere Kinderfilm" mit Sneak-Peek, Panelgespräch und Pressebrunch am 14. Juni beim Festival GOLDENER SPATZ in Erfurt bekannt gegeben.

Der inzwischen sechste Jahrgang der von Filmwirtschaft, Politik, Förderungen des Bundes und einiger Länder sowie öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern getragenen Initiative "Der besondere Kinderfilm" startete am 17. Februar 2018 auf der Berlinale mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung, bei der Jurorinnen und Juroren und geförderte Produzenten und Produzentinnen der vergangenen Jahre vor Fachpublikum mit mehr als 200 Gästen aus dem Prozess der Drehbuch-, Projekt- und Produktionsentwicklung berichteten.

Bis zum 23. März gingen 34 Bewerbungen für fiktionale Spiel- und Animationsfilme ein, die sich an ein Publikum von 6 bis 12+ Jahre richten. Aus den eingegangenen Stoffideen wählte eine zehnköpfige Fachjury am 23. und 24. April in Erfurt fünf Projekte aus – darunter erstmals einen Animationsfilm –, die einen Zuschuss jeweils in Höhe von 20.000 Euro für die Autorin und den Autoren und 5.000 Euro für die Produzentin und den Produzenten zur Erstellung der ersten Drehbuchfassung erhalten. Thematisch hinterfragen die neuen geförderten Projekte 2018/19 Geschlechterklischees und Rollenbilder: Was ist typisch Mädchen, typisch Junge – Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Verbunden mit der Frage nach dem eigenen Platz im Leben und Anerkennung, verhandeln die Figuren den Konflikt zwischen dem eigenen Anspruch und dem von Schule, Familie und Freundschaften. Dabei begeben sich die Protagonisten und Protagonistinnen auf abenteuerliche Reisen durch sommerliche Landstriche und hinab in die Tiefen der Ozeane.

Die Jury entschied sich für folgende Projekte:

  • Der letzte Sänger der Wale (Animationsfilm)
    Autor: Reza Memari (Berlin) / Produzentin: Telescope Animation GmbH, Maite Woköck (Berlin)
  • Gangstergang & Mädchenkram
    Autor: Karsten Dahlem (Berlin) / Produzentinnen: Studio.TV.Film GmbH, Milena Maitz und Iris Blume (Berlin)
  • Milla mutig und die Ameisenwörter
    Autorin: Katharina Schöde (Berlin) / Produzent: Mem-Film GmbH, Felix Fuchssteiner (Berlin)
  • Mission Ulja Funk
    Autorin: Barbara Kronenberg (Bochum) / Produzentin: IGC Films GmbH, Roshanak Behesht Nedjad (Berlin)
  • Pits perfekter Plan
    Autoren und Autorinnen: Jytte-Merle Böhrnsen und Tobias Wiemann (Berlin)/ Produzent: Bird&Bird Film GmbH, Sebastian Schultz (Hamburg)

Die nächsten Schritte:
Bis Januar 2019 entwickeln die Teams aus Autor*innen und Produzent*innen die Treatments zu Drehbüchern weiter. Im Anschluss an die Stoffentwicklung bleibt neben dem Einstieg in die Produktion die Möglichkeit einer einjährigen, finanzierten und redaktionell betreuten Projektentwicklungsphase bestehen, bevor über die Realisierung entschieden wird. Für die Umsetzung der Filmprojekte bekennen sich die 25 teilnehmenden Institutionen weiterhin zu einer finanziellen Förderung in Millionenhöhe.

Alle Informationen zur Initiative stehen unter www.der-besondere-kinderfilm.de bereit.

[Quelle: Pressemitteilung]

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