Inhaltsverzeichnis

1 Wissenschaftlichkeit und Themenfindung 
2 Literaturrecherche
3 Formale Kriterien/Layout 

3.1 Formales
3.2 Titelblatt
3.3 Inhaltsverzeichnis 

4 Aufbau und Gliederung 
5 Sprachliche Anforderungen
6 Zitation
7 Weitere Textformen
8 Literaturliste  

 

3.1 Formales

Soll eine wissenschaftliche Arbeit verfasst werden, müssen einige formale Kriterien eingehalten werden:

  • Es wird eine übliche Schriftart verwendet, z. B. Times New Roman oder Calibri.
  • Die Schriftgröße beträgt 12-Punkt.
  • Der Zeilenabstand beträgt 1,5-Punkt.
  • Die Seitenränder betragen oben, unten, rechts und links 2,5 cm.
  • Das Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und der Anhang werden nicht mitgezählt.

Hausarbeiten haben je nach Anforderung der Modulbeschreibung einen unterschiedlichen Umfang.

Im Bachelorstudium gelten folgende Richtlinien:

  • Kleine Hausarbeit – 7 bis 8 Seiten: 10.000 – 15.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)
  • Mittlere Hausarbeit – etwa 15 Seiten: 20.000 – 30.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)
  • Große Hausarbeit – 20 bis 25 Seiten: 30.000 – 40.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)
  • Bachelorarbeit – 30 bis 50 Seiten: 50.000 – 100.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)

Im Masterstudium gelten folgende Richtlinien:

  • Kleine Hausarbeit – etwa 10 Seiten: 10.000 – 20.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)
  • Große Hausarbeit – etwa 20 Seiten: 25.000 – 35.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)
  • Masterarbeit – 60 bis 90 Seiten: 120.000 – 180.000 Zeichen (Zählung ohne Leerzeichen)

Der Abgabetermin für Hausarbeiten ist in der Regel der letzte Tag des laufenden Semesters, also der 30. September im Sommersemester sowie der 31. März im Wintersemester. Hier sind jedoch individuelle, im Rahmen der entsprechenden Veranstaltung festgelegte Fristen zu beachten.

Für die Abgabe von Bachelor- und Masterarbeiten ist kein allgemeingültiger Termin vorhanden, dieser variiert je nach Anmeldedatum beim Zentralen Prüfungsamt (ZPA).

In der Regel wird ein Exemplar der Hausarbeit in ausgedruckter Form bei dem Dozierenden abgegeben sowie ein weiteres in elektronischer Fassung via Email übersendet. Hierbei werden gebräuchliche Formate verwendet (.doc / .docx / .pdf).

Abschlussarbeiten werden dreifach gedruckt und einschließlich einer digitalen Fassung auf einer CD dem ZPA übergeben.

Im Bereich Kinder- und Jugendmedien können drei Module absolviert werden: GR3 und GR5 als Teil des Studiums Grundschullehramt sowie das Wahlpflichtmodul A15, das sowohl von Lehramtsstuden- ten (Gymnasium/Oberschule), als auch von Studenten der Germanistik als Profil-/Komplementärfach belegt werden kann. Die Modulbeschreibungen sehen folgende Leistungen vor:

  • GR3 (Kinder- und Jugendliteratur und -medien): Es werden zwei Seminare à zwei Semesterwochenstunden (SWS) belegt. Im Zusammenhang mit einem der Seminare wird eine große Hausarbeit verfasst (zusätzlich zu je einer Studienleistung in beiden Kursen).
  • GR5 (Vertiefung Literatur [professionsbezogen]): Es werden zwei Seminare à zwei SWS belegt. Die Prüfungsleistung steht im Zusammenhang mit einem der Kurse und stellt entweder eine Präsentation oder eine kleine Hausarbeit dar (zusätzlich zu je einer Studienleistung in beiden Kursen).
  • A15 (Kinder- und Jugendliteratur und -medien): Es werden zwei Seminare à zwei SWS belegt. Die Prüfungsleistung steht im Zusammenhang mit einem der Kurse und stellt entweder eine mündliche Prüfung oder eine kleine Hausarbeit dar (zusätzlich zu je einer Studienleistung in beiden Kursen).

 

3.2 Titelblatt

Das Titelblatt einer Arbeit muss eine Reihe von Daten und Angaben enthalten:

 Titelblattmuster

3.3 Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis einer wissenschaftlichen Hausarbeit werden alle Bestandteile der Arbeit aufgeführt; Ausnahme sind das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis selbst. Diese werden zudem nicht in die Seitennummerierung aufgenommen. Enthalten muss das Verzeichnis neben den Überschriften der einzelnen Kapitel auch den Verweis auf die Seitenzahl, auf der diese beginnen.

Die Benennung der einzelnen Kapitel sollte 'sprechend' sein, d.h. einen konkreten Hinweis auf den jeweiligen Inhalt des Kapitels liefern, um dem Lesenden die Orientierung in der Arbeit zu erleichtern. Zu vermeiden sind demnach generische Kapitelüberschriften wie 'Einleitung', 'Hauptteil' oder 'Schluss', die austauschbar und beliebig sind. Bei der Benennung des jeweiligen Kapitels ist darüber hinaus zu beachten, dass diese auch dem tatsächlichen Inhalt entsprechen muss. So suggeriert die Kapitelüberschrift 'Zusammenfassung' bspw., dass in diesem Kapitel einzig eine Kurzversion des bereits Behandelten geliefert wird, jedoch keine neuen Informationen diskutiert werden. An ein Kapitel mit der Überschrift 'Ausblick' werden hingegen entgegengesetzte Erwartungen geknüpft: Dem Lesenden wird mit dieser Benennung die Präsentation von aus den bisher gelieferten Informationen schlüssigen Prognosen versprochen.   

Sprachliche Stolperstellen ergeben sich bei der Überschriftenwahl zudem zum einen aus dem Gebrauch des bestimmten Artikels, der Vollständigkeit suggeriert. So würde eine Kapitelbezeichnung wie "'Follow the Yellow Brick Road' – Die transmedialen Inszenierungsmöglichkeiten des Wegmotivs" tatsächlich die Bearbeitung aller dieser Inszenierungsmöglichkeiten einfordern.

Zu vermeiden ist zum anderen die Vermischung von Verbal- und Nominalstil, wie im folgenden Beispiel illustriert: 

2.1.1 Welche Möglichkeiten ergeben sich aus dem multiperspektivischen Erzählen in Raquel J. Palacios Wunder? (Verbalstil) 

2.1.2  Grenzen des multiperspektivischen Erzählens in Raquel J. Palacios Wunder (Nominalstil) 

Als weiteres Element der Strukturierung der Arbeit und der Sichtbarmachung dieser Strukturierung dient die Nummerierung der Kapitel, die sowohl dezimal (1 / 2 / 3) als auch alphanumerisch erfolgen kann (I / II / III ). Nicht zulässig ist eine Mischung dieser beiden Formen. 

Den einzelnen Oberkapiteln können dabei jeweils weitere Unterkapitel zugeordnet werden, die wiederum in Unterkapitel unterteilt und durchnummeriert werden können (1 / 1.1 / 1.1.1 / 1.1.2 / 1.2 / 1.3 / 2 usw.). Zu achten ist bei der Nummerierung auf eine logische und zulässige Abfolge dieser. Nicht logisch bzw. nicht zulässig ist eine Abfolge wie 1 / 2 / 2.1 / 3. Logisch muss auf ein Unterkapitel  2.1 mindestens ein weiteres Unterkapitel 2.2 folgen (1 / 2 / 2.1 / 2.2 / 3). 

Das falsche Setzen eines Punktes am Ende der Gliederungsziffern ist ein weiterer zu vermeidender Fehler. Die folgende Nummerierung wäre somit fehlerhaft: 1. / 2. / 2.1. / 2.2. / 3. /. Korrekt gestaltet stellt sich die Benummerung folgendermaßen dar: 1/ 2 / 2.1 / 2.2 / 3 /. 

Nicht in die Nummerierung mit einbezogen werden das Literaturverzeichnung sowie ggf. der Anhang und das ihn begleitende Verzeichnis. Diese Bestandteile werden dennoch im Inhaltsverzeichnis vermerkt.

 

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