Aufbau und Gliederung

Inhaltsverzeichnis 

  1. Wissenschaftlichkeit und Themenfindung 
  2. Literaturrecherche
  3. Formale Kriterien/Layout 
  4. Aufbau und Gliederung 
    1. Bestandteile einer Hausarbeit 
    2. Einleitung 
    3. Hauptteil
    4. Schluss
    5. Eidesstattliche Versicherung 
  5. Sprachliche Anforderungen
  6. Zitation
  7. Weitere Textformen

 

4.1 Bestandteile einer Hausarbeit 

Folgende Bestandteile sind in einer Hausarbeit enthalten, wobei fett gedruckte Begriffe obligatorisch sind, andere optional:

  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
  • Abbildungsverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang
  • Eidesstattliche Versicherung

Die obligatorischen Bestandteile werden im Rahmen dieses Leitfadens in spezifischen Kapiteln genauer beleuchtet.

Ein Abbildungsverzeichnis muss in die Arbeit integriert werden, sofern Abbildungen (Tabellen, Graphiken, Fotos etc.) eingebunden sind. Dementsprechend muss jede Abbildung namentlich und mit Verweis auf die Quelle sowie auf die entsprechende Seitenzahl im Verzeichnis aufgeführt werden.

Ein Anhang wird notwendig, wenn Materialien vorhanden sind, die zur Beantwortung der Fragestellung verwendet wurden (z. B. Fragebögen, Transkriptionen, Sequenzprotokolle) und die nicht als Literatur verfügbar und zugänglich sind. Zu beachten ist, dass alle Materialien des Anhangs im Hauptteil Erwähnung finden sollten.

 

4.2 Einleitung 

  • Hinführung
  • Thema
  • Fragestellung
  • Verwendete Methodik
  • Überblick über den Inhalt und die Gliederung des Hauptteils
  • Forschungsstand

Die Einleitung bildet, gemeinsam mit dem Schluss, den Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit.

Um eine Einleitung interessant zu gestalten, kann mit einem Aufhänger begonnen werden, z. B. in Form einer kontroversen, fragwürdigen oder pauschalisierenden Aussage aus einer Quelle wie beispielsweise einer (Tages-)Zeitung. Bei der Auswahl sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ein unmittelbarer Bezug zur Fragestellung besteht.

Unbedingt in einer Einleitung genannt werden müssen das Thema, der Untersuchungsgegenstand sowie die Fragestellung. Hierbei sollten die Perspektiven des Themas, die im Rahmen der Arbeit eröffnet und erörtert werden, genannt sowie gegebenenfalls weitere, nicht berücksichtigte, ausgeschlossen werden, um das Spektrum der Arbeit deutlich abzustecken. Wichtig ist, dass Ergebnisse an dieser Stelle nicht benannt werden.

Weiterhin ist ein Verweis auf verwendete/n (literaturwissenschaftliche) Methode/n Bestandteil der Einleitung. Unter diese Kategorie fällt zumeist ein textanalytisches Vorgehen, wie dies auch bei dem oben genannten Beispiel der transzendenten Elemente im Werk Narnia der Fall wäre. Falls eine eigenständige empirische Erhebung stattgefunden hat, muss dies in der Einleitung erwähnt werden, einschließlich der genauen empirischen Vorgehensweise (Fragebogenbefragung o. Ä.).

Außerdem sollte ein reflexiver Überblick über die Gliederung des Hauptteils gegeben werden, indem die einzelnen Argumente / Kapitel vorgestellt werden und deren Bezug zueinander dargelegt wird. Dies sollte jedoch nicht zu ausschweifend ausfallen, ein bis zwei Sätze pro Kapitel sind ausreichend. Abschließend sollte der aktuelle Forschungsstand kurz erläutert werden, auf dessen Grundlage die Bearbeitung der Frage erfolgt. Hierzu sollte dargestellt werden, welche Aspekte bereits erforscht sind, aber auch, inwieweit die Ausarbeitung eine Lücke in der Wissenschaft schließen kann.

Generell sollte eine Einleitung nicht zu lang sein. Grundsätzlich können sowohl für die Einleitung als auch für den Schluss 10% des gesamten Seitenumfanges veranschlagt werden: Bei einer 15-seitigen Hausarbeit sollte die Einleitung entsprechend 1,5 Seiten umfassen.

 

4.3 Hauptteil

Im Hauptteil geht es darum, die Argumentation zu entfalten, um schlussendlich die Fragestellung beantworten zu können. Die enthaltenen Kapitel sind dementsprechend der Kern einer Hausarbeit. Dazu kann auf zwei Weisen gearbeitet werden: deduktiv oder induktiv.

Eine Argumentation kann auf verschiedene Weise aufgebaut und strukturiert werden. Eine Möglichkeit ist die linear aufgebaute Argumentationskette. Hierbei bilden Inhalte bzw. Argumente jeweils die Grundlage für die darauffolgenden, sind also Voraussetzung für den nächsten Schritt. Das Genannte wird im weiteren Verlauf genauer erläutert oder präzisiert.

Der argumentative Fünfschritt als Kette

 Abb. nach: Bitterlich, Axel; Bünting, Karl-Dieter; Pospiech, Ulrike: Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden. Berlin: Cornelsen, 2000. S. 118.

Sie können die drei Schritte des Mittelteils nacheinander so anordnen, dass im Ganzen eine Kette entsteht. Das Typische einer Argumentationskette ist ihr linearer Aufbau: Die im vorherigen Schritt erarbeiteten Inhalte bilden die Grundlage für den jeweils folgenden Schritt. Ein solches Muster erlaubt 

    • die chronologische Darstellung einer Entwicklung in Etappen,
    • die Beschreibung eines Phasenverlaufs,
    • die Systematisierung historischer Ereignisse, aber auch 
    • die schrittweise Begründung, Konkretisierung oder Erläuterung eines Sachverhalts. (ebd.)

In einer fünf- oder mehrgliedrigen Kette hat der Text einen einlinigen Aufbau. Formulieren Sie den Text so, dass sich das Folgende aus dem Vorherigen entwickelt. Somit muss der Schluss keine Zusammenfassung leisten; er entspricht eher einem Fazit oder einem Ausblick, indem er das zuvor Dargestellte weiterdenkt. (ebd.)

So kann beispielsweise eine chronologische Analyse des oben gewählten Untersuchungsgegenstandes Narnia eine Argumentationskette darstellen:

1 Einleitung

2 Die Rolle des Transzendenten in der Kinder- und Jugendliteratur

3 Transzendente Bezüge

3.1 Erste Eindrücke von Narnia: Besuch der Evastöchter und Adamssöhne

3.2 Auftauchen des erhofften Erlösers Aslan

3.3 Opfer für die Sünden Edmunds

3.4 Auferstehung

...

4 Fazit 

5 Literaturverzeichnis

Nicht immer ist jedoch ein Aufbau anhand eines einzelnen Argumentationsstranges sinnvoll bzw. überhaupt möglich. Eine Alternative ist ein Nebeneinanderstellen von Gedankengängen und Argumenten, in Form eines Rhombus.

Der argumentative Fünfschritt als Rhombus

Abb. nach: Bitterlich; Bünting; Pospiech, 2000: S. 118-119.

Sie können die Elemente des Mittelteils auch nebeneinander stellen, so dass sich das Ganze als Rhombus beschreiben lässt. Ausgehend von einer Fragestellung, einer These bzw. einem zentralen Problem werden strahlenförmig drei Perspektiven auf die Frage, die These, das Problem gerichtet und ohne unmittelbaren Bezug zueinander beschrieben. Dieser wird erst im zusammenfassenden fünften Schritt ausdrücklich hergestellt. Dieses Muster ist typisch für 

    • die dreifache Begründung,
    • die zunächst isolierte Erörterung dreier ausgewählter Aspekte des Themas oder
    • die schlaglichtartige Beleuchtung von Situationen oder Sachverhalten. (ebd.)

Formulieren Sie den Text so, dass im Anschluss an eine Einleitung drei voneinander isolierte Textteile nebeneinander stehen, deren wechselseitige Bezüge Sie in einem anschließenden Kapitel herstellen. Hier wird besonders deutlich, dass im Schlussteil die Teilergebnisse zusammengefasst und eingeordnet werden müssen. (ebd.)

Ausgehend von der Fragestellung werden also mehrere Perspektiven eröffnet, die parallel zueinander existieren, ohne direkten Einfluss aufeinander zu nehmen. Diese Perspektiven werden nun getrennt voneinander erörtert, bevor sie in einem abschließenden Schritt miteinander in Verbindung gesetzt werden, um zu einer Beantwortung der Ausgangsfrage zu gelangen.

So könnten unabhängig voneinander Elemente unterschiedlicher Werke des Narnia-Zyklus untersucht werden:

1 Einleitung

2 Der König von Narnia

2.1 Figurenkonstellation

2.2 Kampf des Guten gegen das Böse

3 Prinz Kaspian von Narnia

3.1 Figurenkonstellation

3.2 Kampf des Guten gegen das Böse

4 Die Reise auf der Morgenröte

4.1 Figurenkonstellation

4.2 Kampf des Guten gegen das Böse

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Hier erfolgt ein deduktives Vorgehen, indem in den beiden Hauptkapiteln vom Allgemeinen, den festgelegten Analysekategorien, zum Speziellen, der eigentlichen Analyse der jeweiligen Medien, argumentiert wird.

Ebenfalls möglich ist eine induktive Gliederung. Dabei werden auf der Grundlage der Analyse die Analysekategorien entwickelt (vom Speziellem zum Allgemeinen).

Neben der Kette und dem Rhombus ist die Waage zu nennen. Hier werden zwei Positionen gezielt einander gegenübergestellt. Dabei schließt an eine Erörterung der einzelnen Perspektiven, in denen die jeweiligen Argumente deduktiv oder induktiv entfaltet werden, ein Vergleich beider an, um daraus ein Ergebnis bzw. die Beantwortung der Ausgangsfrage abzuleiten.

Der argumentative Fünfschritt als Waage

 Abb. nach: Bitterlich; Bünting; Pospiech, 2000: S. 119-120.

Eine weitere Möglichkeit der Anordnung der Elemente im Mittelteil besteht in einer abwägenden Gegenüberstellung, die dem Ganzen die Form einer Waage gibt. Dieses Muster ermöglicht 

    • den argumentativ abwägenden Vergleich zweier Positionen oder Situationen,
    • die Erörterung von Gründen und Gegengründen bzw. Vorteilen und Nachteilen oder
    • die Darstellung dreier Elemente, Theorien, Positionen oder Situationen in der Struktur These - Antithese - Synthese. (ebd.)

Auch bei der Darstellung dreier Elemente wird eine Art Vergleich erarbeitet: Beim Vergleich dreier Elemente ist es wichtig, zu Beginn einen Kriterienkatalog zu erarbeiten, einen Maßstab, an dem sich alle drei Elemente messen lassen, damit sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede überhaupt erst verdeutlichen lassen. Auf dieser Grundlage kann entschieden werden, ob eines der drei Elemente eine vermittelnde Position erhalten kann, so dass sich das abwägende Muster ergibt. (ebd.) 

Formulieren Sie den Text so, dass im Anschluss an eine Einleitung zunächst eine Position dargestellt und auf deren Grundlage dann die zweite beschrieben wird. Für das Folgende ergeben sich zwei Möglichkeiten:

a) Die beiden Textteile wurden so aufgebaut, dass sich nun ein Vergleich anschließt. Der Schluss eines so aufgebauten Textes muss nun etwas darüber Hinausgehendes leisten, indem er etwa einen Ausblick gibt oder eine Anwendung vorführt. (ebd.)

b) Beide Textteile wurden isoliert formuliert und es gibt eine dritte Position, die in etwa die Mitte der beiden Extreme darstellt. Diese wird referiert, bevor im Schluss ein Resümee oder ein Fazit gezogen wird. Im Gegensatz zu einer Anordnung im Rhombus werden hier Vergleiche (und damit Beziehungen) zwischen Position eins und Position zwei sowie anschließend zwischen Position eins, Position zwei und Position drei hergestellt, so dass sich das Muster "Nicht A, nicht B, sondern C" ergibt. (ebd.)

In den beschriebenen Mustern ist jeweils eines der drei oben erläuterten Argumentationsprinzipien erfüllt. Denkbar ist aber auch eine Kombination der Prinzipien und Muster innerhalb einer Arbeit, die ein historisches, ein systematisches und ein analytisches Kapitel hat, von denen jedes - auf der Grundlage des jeweils angemessenen Prinzips -argumentativ anders aufgebaut wird. (ebd.)

Als Beispiel hierfür ein Vergleich mehrerer Verfilmungen Narnias:

1 Einleitung

2 Der König von Narnia: BBC Miniserie 1988

2.1 Produktion

2.2 Unterschiede zur Buchvorlage

2.3 Figurencharakterisierung 3 Vergleich

3.1 Produktion

3.2 Unterschiede zur Buchvorlage

3.3 Figurencharakterisierung

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Egal, für welchen Aufbau sich entschieden wird: Wichtig ist, dass der rote Faden erhalten bleibt, d.h., dass der Bezug zur Ausgangsfrage nicht verloren geht. Gleichzeitig sollten die einzelnen Argumente differenziert und detailliert dargelegt und erörtert werden, wobei verständlich und logisch vorgegangen werden muss.

Der eigentlichen Argumentation vorgeschaltet wird ein Kapitel zur Theorie, in dem auf theoretischer Basis in die Thematik eingeführt wird. Hier können Definitionen, Hintergründe und Kontexte erklärt werden, deren Kenntnis Voraussetzung für das Lesen der weiteren Ausführungen ist.

Ebenfalls Erwähnung finden sollte die methodische Vorgehensweise. Im Folgenden werden hier beispielhaft einige literaturwissenschaftliche Methoden aufgeführt:

Hermeneutik:

Einen Text verstehen heißt demzufolge, Merkmale der 'Textstruktur' bzw. des '-inhaltes' und der 'Textproduktion' unter Einbeziehung der 'Text-' und 'Rezeptionsgeschichte' sowie der Reflexion des eigenen 'Interpretationsstandpunktes' im Sinne eines wechselseitigen Begründungsverhältnisses zu begreifen. Daß es dabei weder 'falsche' noch 'richtige', sondern allenfalls mehr oder minder angemessene Interpretationen geben kann, folgt aus der [...] Geschichtlichkeit der Verstehenskonstituenten und der damit zusammenhängenden Unabschließbarkeit der hermeneutischen Spirale. [...] Der Spiralbewegung entsprechend, unterliegt die Interpretation hinsichtlich ihrer Hypothesenbildung diesbezüglich einem Mechanismus der Selbstkorrektur. Daß dieses Verfahren stets dem roten Faden eines spezifischen Erkenntnisinteresses folgen und man dementsprechend bei der Behandlung der Interpretationsaspekte nicht methodenpluralistisch-additiv, sondern durchaus selektiv vorgehen sollte, versteht sich von selbst. (Bolten, Jürgen: Die Hermeneutische Spirale. Überlegungen zu einer integrativen Literaturtheorie, in: Poetica 17 (1985), H. 3/4. S. 362f. In: Spooren, Dagmar: Hermeneutischer Zirkel / hermeneutische Spirale. http://www.einladung-zur-literaturwissenschaft.de/index.php?option=com_content&view=article&id=112%3A3-1-hermeneutischer-zirkel&catid=38%3Akapitel-3&Itemid=55. 17.06.2016)

 

Intertextualität

Intertextualität beschreibt den Bezug eines Textes zu anderen Texten, wobei diese nicht zwangsweise literarischer Herkunft sein müssen. Diese Bezüge betten den zu untersuchenden Text dabei in verschiedene Kontexte ein, von denen sich der Text zum einen absetzen, zum anderen mit ihnen übereinstimmen, sich aber nie von ihnen loslösen kann. Im Rahmen der Intertextualitätsforschung lassen sich dabei zwei verschiedene Begriffsverständnisse unterscheiden: 

  1. Universell-ontologisches Verständnis, welches Intertextualität als Merkmal von Textualität schlechthin deklariert und den Aspekt der Verfasserintention in Bezug auf das Setzen von intertextuellen Bezügen negiert.
  2. Spezifisch-deskriptives Verständnis, welches von intentional gesetzen und damit bewusst markierten intertextuellen Bezügen in Form von Zitaten, Anspielungen etc. ausgeht und diese für die Analyse nutzbar macht. 

Eine ausführliche Erklärung und Diskussion des literaturwissenschaftlichen Terminus 'Intertextualität' finden Sie hier

Motivanalyse

Der Zugang zur Analyse eines Werkes kann ebenfalls mithilfe der in ihm verwendeten Motive erfolgen. Als Motiv wird die kleinste semantische Einheit in einem Text verstanden, die dabei nicht an feststehende Namen und Ereignisse gebunden ist, sondern unterschiedlich ausgestaltet, entfaltet und inszeniert werden kann.

Der Motivbegriff kann dabei auf verschiedenen Ebenen für die Analyse nutzbar gemacht werden:

  • textimmanent
  • intertextuell
  • intermedial

Beiträge zu wichtigen Motiven der Kinder- und Jugendliteratur finden Sie hier

Sollte eine empirische Erhebung stattgefunden haben, ist weiterhin ein Kapitel zu deren Methodik vonnöten. Hier sollte die genaue Vorgehensweise erläutert werden (Methode, Materialien, Teilnehmer, Instrumente der Analyse etc.).

Hingegen sollten, sofern literarische Werke den Untersuchungsgegenstand darstellen, keine ausführlichen Autorbiographien oder Inhaltsangaben gegeben werden. Verweise auf den Autor sind nur sinnvoll, wenn sie expliziter Teil der Argumentation sind bzw. diese stützen. In diesem Fall können sie an entsprechender Stelle eingebracht werden.

Schlussendlich ist festzuhalten, dass kein 'Rezept' für den idealen Aufbau eines Hauptteils gegeben werden kann, da dies stark von dem gewählten Thema und der Fragestellung abhängig ist.

 

4.4 Schluss

Gemeinsam mit der Einleitung bildet der Schlussteil, wie bereits dargestellt, den Rahmen der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Fragestellung. Während der Schluss verfasst wird, wird der gesamte Argumentationsgang noch einmal reflektiert und eventuell vorhandene Gedankensprünge oder inkonsequente Vorgehensweisen werden deutlich und können überarbeitet werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um dieses Kapitel zu gestalten: Einerseits können die zentralen inhaltlichen Aspekte und Kernaussagen können zusammengefasst werden, immer mit Bezug zur Be- antwortung der eingangs gestellten Frage. Hierbei sollte nicht die gesamte Argumentation wiederholt werden.

Andererseits kann ein Fazit gezogen werden, was sich z. B. bei einem Aufbau in Form einer Argumentationskette anbietet.

Für beide Varianten gilt, dass keine neuen inhaltlichen Aspekte, d. h. Aspekte, die im Hauptteil nicht erwähnt wurden, einfließen dürfen.

Den Abschluss sollte ein Ausblick darstellen, in dem Perspektiven benannt werden, die neben der durch die Fragestellung gewählten noch existieren. Des Weiteren kann er ein Verweis auf Themen und Fragestellungen enthalten, die noch offen und zu beantworten sind. Somit wird die eigene Arbeit in einen weiteren Kontext der Forschung eingeordnet.

 

4.5 Eidesstattliche Versicherung 

Jeder Hausarbeit muss eine eidesstattliche Versicherung angehängt werden, die vom Verfasser unter- zeichnet wird. Hiermit wird rechtlich verbindlich zugesichert, dass die Arbeit eigenständig und ohne die Hilfe Dritter angefertigt wurde. 

Die vom Fachbereich 10 vorgegebene Formulierung lautet:

Erklärung

Ich erkläre hiermit, dass ich die vorgelegte Arbeit selbstständig verfasst und nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken entnommene Stellen sind unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht.

Mir ist folgendes bekannt: Die ungekennzeichnete Übernahme von fremden Texten gilt als schwerer Verstoß gegen das Urheberrecht sowie gegen die Ethik wissenschaftlichen Arbeitens (Respekt vor der Leistung anderer). Dies gilt nicht zuletzt für Quellen aus dem Internet, die mindestens mit Autor (soweit recherchierbar), Titel (sofern vorhanden), Adresse und Recherchedatum auszuweisen sind.

Ein festgestellter Täuschungsversuch führt zum Nichtbestehen der Prüfung bzw. zur Nichtanerkennung des Leistungsnachweises. Die betreffende Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ bewertet, § 12 (3) Magister PO und § 10 Lehramt PO sowie § 12 (3 + 4) AT BPO und AT MPO. Das Dekanat behält sich darüber hinaus vor, ggf. juristische Schritte einzuleiten, z. B. eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht.

Die Erklärung als Download finden Sie hier

 

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