Lesen auf Knopfdruck? Kinder- und Jugendliteratur digital: Perspektiven für Produktion, Rezeption und Pädagogik

Leipziger Buchmesse, 16. März 2013

Die digitalen Medien haben zu einer rasanten Erweiterung literarischer Angebote geführt. Neben dem klassischen Printmedium Buch können Lesende heute auf ein breites Spektrum elektronischer Texte zurückgreifen: E-Books, Buch-Apps, Hypertexte im Internet... Auch der Buchmarkt für Heranwachsende weist bereits heute eine große Vielfalt entsprechender Literaturformate auf; Tendenz steigend.

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Doch wie beeinflussen diese Veränderungen unsere Lesekultur? Während Befürworter die neuen Möglichkeiten von Produktion und Rezeption betonen, fragen Skeptiker nach Grenzen und neuen Hürden, die der Umgang mit digitalen Texten mit sich bringt. Hier tun sich Fragen auf: Welche Perspektiven öffnen sich für neue Formen der Literaturproduktion? Welchen Unterschied macht es, ob man ein gedrucktes Buch in der Hand hält oder einen E-Book-Reader, auf dem eine ganze Auswahl unterschiedlichster Literatur Platz findet? Wird das Lesen durch das elektronische Medium für Kinder und Jugendliche aufgewertet? Wie werden Kinder in Zukunft lesen lernen? Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich daraus für die Leseförderung?

Experten aus Forschung, Vermittlung, Kritik und Produktion gehen im Rahmen des Symposiums "Lesen auf Knopfdruck?" auf diese Fragestellungen ein.

Das Symposium des Arbeitskreises für Jugendliteratur auf der Leipziger Buchmesse 2013 findet am 16. März 2013 von 10.30 bis 13.30 Uhr im Saal 4 des Congress Centers der Leipziger Buchmesse statt. Tagungsleiterin Dr. Gudrun Stenzel wird zusammen mit Prof. Dr. Christian Dawidowski, Dr. Stefan Hauck, Klaus Willberg und Annette Kautt über Perspektiven für Produktion, Rezeption und Pädagogik diskutieren.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Programm und Anmeldung beim Arbeitskreis für Jugendliteratur.

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