von Anna Fredrich

Der besinnliche Dezember steht auch im Hinblick auf das Kinoprogramm ganz im Zeichen der Familie: Wir begleiten den Esel Bo auf seiner Reise nach Bethlehem und erleben die Weihnachtsgeschichte so aus tierischer Perspektive. Ähnlich wild geht es bei den ungleichen Daddys Dusty und Brad und ihrer Patch-Work-Familie zu, deren Weihnachten durch hohen Besuch von ihren eigenen Vätern aufgemischt wird. Für mehr cineastischen Trubel werfen wir einen Blick auf den Alltag auf Burg Schreckenstein, die als Freizeitpark nach China verkauft werden soll – und wer der weihnachtlichen Wirklichkeit für einen Augenblick entfliehen will, sollte in die virtuelle Realität von Jumanji eintauchen.


Bo und der Weihnachtsstern
Filmstart: 07.12.2017, FSK: 0

In dem tierischen Animationsabenteuer wird die Weihnachtsgeschichte aus der Perspektive des Esels Bo erzählt, der seinem anstrengenden Arbeitsalltag in der Mühle den Rücken zukehrt und sich auf eine eigene Mission begibt. Auf seiner Reise trifft er auf Weggefährten wie das Schaf Ruth oder die Taube Dave, mit denen er sich der Karawane der Heiligen Drei Könige anschließt und dem Stern von Bethlehem bis zur Krippe folgt.

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte, deren Originaltitel The Star sich auf den wegweisenden Stern nach Bethlehem bezieht, ist von den jungen Walden Media Studios in Zusammenarbeit mit Sony entstanden. Regisseur Timothy Reckard steckte als Animationsspezialist unter anderem auch hinter dem Oscar-nominierten Kurzfilm Head over Heels aus dem Jahr 2012.


Daddy's Home 2 – Mehr Väter, mehr Probleme!
Filmstart: 07.12.2017, FSK: 6

Nachdem sich die beiden ungleichen Väter Brad (Will Ferrell) und Dusty (Mark Wahlberg) einigermaßen miteinander arrangiert und beschlossen haben, Weihnachten als Patchworkfamilie zu feiern, sorgt der Besuch ihrer Väter für neuen Trubel in der besinnlichen Weihnachtszeit. Mr. Mayron entpuppt sich als noch größerer Bad Boy als sein Sohn Dusty und Mr. Whitaker als die gesteigerte Version von seinem Softie-Sohn Brad. Zu allem Überfluss muss sich Dusty auch noch mit Roger (John Cena) rumschlagen, dem Daddy seiner Stieftochter Adrianna.

Nach dem Erfolg des ersten Teils Daddy's Home – Ein Vater zu viel, der insgesamt 242 Millionen Dollar einspielte, versuchen Regisseur Sean Anders und Drehbuchautor John Morris an ihren Erfolg anzuknüpfen. Unterstützung bekommen sie dabei von Oscar-Preisträger Mel Gibson als Mr. Mayron und Golden-Globe-Gewinner John Lithgow (u.a. Dexter) als Brads Vater Mr. Whitaker.


Burg Schreckenstein 2 – Küssen (nicht) verboten
Filmstart: 07.12.2017, FSK: 0

Der alljährige Streichewettbewerb zwischen den Schülern vom Internat Schreckenstein und den Mädchen vom Rosenfels-Internat gipfelt im Absturz des Zeppelins vom Grafen Schreckenstein. Als dieser dadurch pleite geht, übernimmt sein Vetter Kuno (Uwe Ochsenknecht) die Burg. Des Geldes wegen plant Kuno die Burg Schreckenstein nach China zu verkaufen und sie in einen Mittelalter-Freizeitpark verwandeln zu lassen. Um diesen Plan zu vereiteln, machen sich die Schüler Schreckensteins auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schatz, der sich in den Gemäuern verbergen soll.

Die Romanreihe Burg Schreckenstein von Oliver Hassencamp hatte bereits für den gleichnamigen Film aus dem Jahre 2016 die Vorlage geliefert.


Ein Date für Mad Mary
Filmstart: 14.12.2017, FSK: 6

Ihren Beinamen verdankt Mary der unkontrollierbaren, ihr selbst unerklärlichen Wut, die immer wieder aus ihr herausbricht und ihr sechs Monate Haft eingebracht hat. Als die Anfang 20-Jährige entlassen wird, wahrt selbst ihre langjährige Freundin Charleen Distanz; die Vorbereitungen ihrer Hochzeit und damit ihres Eintritts ins bürgerliche Leben nehmen sie komplett ein. Weil "Mad Mary" bei der Hochzeit kein "plus one" zugestanden wird, will sie erst recht ein Date anschleppen und macht sich trotzig auf die Suche.

Was nach der Anlage für eine typische "romcom" klingt, erweist sich als feinfühlig erzählte Coming-of-Age-Geschichte, als so tragikomische wie komplexe Charakterstudie einer jungen Frau. "Man möchte Thorntons Film eine »Perle« nennen", vermerkt epd Film über das mehrfach ausgezeichnete Langfilmdebüt des irischen Regisseurs David Thornton: "Wenn das nur nicht so brav klingen würde."


Ferdinand – Geht STIERisch ab!
Filmstart: 14.12.2017, FSK: noch nicht bekannt

Der Stier Ferdinand lebt in Spanien auf einer Wiese und lässt es gerne ruhig angehen. Er verbringt seine Zeit mit seiner beste Freundin Nina und damit, unter den Bäumen zu faulenzen. Als Ferdinand eines Tages von einer Biene gestochen wird und panisch über die Wiese rennt, wird er für einen wilden Stier gehalten, gefangen und nach Madrid verfrachtet. Dort soll er an den traditionellen Stierkämpfen teilnehmen und Matadore jagen. Er und einige andere Sonderlinge widersetzen sich ihrem Schicksal und versuchen, aus der Arena auszubrechen.

Die Filmproduktion basiert auf dem Kinderbuch Ferdinand, der Stier von Munro Leaf, das 1936 erschienen ist und das als eines von Mahatma Gandhis Lieblingsbüchern gilt. Die Blue Sky Studios waren unter anderem für die Produktion der Ice Age-Filme verantwortlich; Regisseur Carlos Saldanha inszenierte zuletzt den Animationshit Rio.


Jumanji – Willkommen im Dschungel
Filmstart: 21.12.2017, FSK: 12

Vier Schüler entdecken beim Nachsitzen das Konsolenspiel Jumanji und beginnen, es zu spielen. Die virtuelle Realität des Spiel wird dabei zu ihrer eigenen Realität: Um wieder in die normale Welt zurückkehren zu können, müssen die Schüler in den Körpern ihrer Game-Avatare das Spiel gewinnen.

Jumanji – Willkommen im Dschungel ist die Neuinterpretation des erfolgreichen Films Jumanji mit Robin Williams und Kirsten Dunst aus dem Jahre 1995. Um das Spielszenario zeitgemäß umzusetzen, erhielt Jumanji kurzerhand ein Upgrade vom Brettspiel zum Videospiel.


Pitch Perfect 3
Filmstart: 21.12.2017, FSK: 6

Das zweite Sequel zur überraschend erfolgreichen Musikkomödie um die A-Capella-Gesangsgruppe "Barden Bellas" thematisiert die Wiedervereinigung der Truppe für ihren letzten großen Auftritt – für eine letzte Runde Pitches! Nachdem die Gruppenmitglieder nach ihrem steilen Aufstieg und tiefen Fall studienbedingt getrennte Wege gegangen sind, verschlägt es sie jetzt wiedervereint nach Europa, um dort den amerikanischen Truppen mit einem spektakulären Auftritt beizustehen.

Neben bekannten Gesichtern wie Rebel Wilson als Fat Amy und Anna Kendrick als Beca ist im dritten Teil als Neuzugang auch Ruby Rose (Orange is the New Black) mit von der Partie. Die Regie für den dritten Teil übernahm Trish Sie (Step up: All in), die Drehbuchautorin der Vorgängerteile, Kay Cannon, ist der Produktion erhalten geblieben.


Dieses bescheuerte Herz
Filmstart: 21.12.2017, FSK: 0

Die Bestsellerverfilmung erzählt die Geschichte von dem 15-jährigen, herzkranken Daniel (Philip Noah Schwarz) und dem fast 30-jährigen Lars (Elyas M'Barek), dem Sohn eines Herzspezialisten. Lars, der auf Kosten seines Vaters lebt und sich so seinen unverantwortlichen Party-Lifestyle leisten kann, wird der Geldhahn zugedreht: Sein Vater beschließt, ihn nur weiter zu finanzieren, wenn er sich um seinen Patienten Daniel kümmert, der seit seiner Geburt ein schweres Herzleiden hat. Aus der anfänglich nur widerwilligen Zwangsbeziehung wird bald eine enge Freundschaft. Lars hilft Daniel dabei, seine persönliche "Bucketlist" mit 25 Punkten, die er vor seinem Tod noch erleben will, zu realisieren.

Die Story basiert auf einer wahren Gegebenheit, die Lars Amend aufgeschrieben und veröffentlicht hat. Der Roman schaffte es bis an die Spitze der Bestsellerlisten. Verkörpert wird der Autor in der filmischen Inszenierung von Publikumsliebling Elyas M'Barek.



Bamse – Der liebste und stärkste Bär der Welt
Filmstart: 28.12.2017, FSK: 0


Bamse, der liebste Bär der Welt, wird – wenn er den Donnerhonig seiner Großmutter Berta isst – auch zum stärksten Bären der Welt. In seinem Dorf sorgt er für Recht und Ordnung, sodass alle friedlich miteinander leben können. Aber Reinhard dem Fuchs gefällt das nicht und er schmiedet den Plan, Oma Berta zu entführen, damit Bamse keinen Donnerhonig mehr bekommen kann. Um Oma Berta zurückzuholen, bekommt Bamse Unterstützung von seinen Freunden Hopser und Schildkröte.

Mit dem Motto "Fremde sind doch nur Freunde, die man noch nicht kennt" ist der niedliche Bär Bamse berühmt geworden. Die von Rune Andréasson geschaffene Figur ist seit mehr als 50 Jahren der populärste Kinderheld in Schweden. Nachdem das Animationsabenteuer bereits 2014 in die schwedischen Kinos kam, hat der Film nun auch einen deutschen Kinostart bekommen. Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW hat den Film als "besonders wertvoll" ausgezeichnet.

 

Kinostarts im Überblick:

07. Dezember 2017: Bo und der Weihnachtsstern; Daddy's Home 2 – Mehr Väter, mehr Probleme!; Burg Schreckenstein 2 – Küssen (nicht) verboten

14. Dezember 2017: Ferdinand – Geht STIERisch ab!; Ein Date für Mad Mary

21. Dezember 2017: Jumanji – Willkommen im Dschungel, Pitch Perfect 3, Dieses bescheuerte Herz

28. Dezember 2017: Bamse – Der liebste und stärkste Bär der Welt 

 


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