GMK - Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Quelle: GMK

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) setzt sich als bundesweiter Fachverband der Bildung, Kultur und Medien für die Förderung von Medienpädagogik und Medienkompetenz ein. Auch in der Schweiz und in Österreich ist die GMK aktiv. Sie bringt medienpädagogisch Interessierte und Engagierte aus Wissenschaft und Praxis zusammen und sorgt für Information, Austausch und Transfer.

Ziele der GMK:

• Medienkompetenz und Medienpädagogik von der vorschulischen Erziehung bis ins Alter fördern. Medienbildung betrifft alle Generationen und Bildungsbereiche. Die GMK setzt sich für Vernetzung, Qualifizierung und Professionalisierung der Medienpädagogik ein.

• Mediale Beteiligung, Kreativität und Kritikfähigkeit fördern. Die GMK setzt sich dafür ein, dass alle gesellschaftlichen Gruppen darin unterstützt werden, kreativ und kritisch mit Medien umzugehen.

• Forschung und Praxis zusammenbringen. Die GMK fördert den Transfer und Dialog zwischen Medienforschung und vielfältigen Praxisfeldern.

• Medienbildung als Querschnittsaufgabe. Die GMK engagiert sich dafür, dass Menschen aller sozialen Milieus Medien für ihre Entwicklung sozial verantwortlich produktiv nutzen können. Die GMK setzt sich auch für eine gendersensible Medienpädagogik ein.

• Medien und Kultur. Mediale Kommunikation und die Nutzung von Medien sind Bestandteil von Kultur. Der Verband setzt sich für eine Verbindung von Medien- und Kulturarbeit ein.

• Herausragende Projekte bekannt machen. Mit dem Dieter Baacke Preis werden bundesweit Projekte der Medienarbeit ausgezeichnet. Der Preis wird gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben. Im Mittelpunkt der Auszeichnung steht herausragende Medienpädagogik: bewertet wird nicht allein das Produkt, sondern auch der medienpädagogische Prozess. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung von Medienkompetenz. Das kann beispielsweise ein kreatives Internetprojekt in der Jugendarbeit sein oder ein Kinderradioprojekt, ein Film- und Fernsehworkshop für Familien, oder ein außergewöhnliches multimediales Fotoprojekt im Kindergarten.

• Pädagogische Fachkräfte unterstützen und anregen. In Qualifizierungsseminaren und Fachtagungen greift die GMK aktuelle Themen und Methoden der Medienpädagogik auf und entwickelt neue Praxismodelle.

• Junge Wissenschaft fördern. Mit dem medius-Preis zeichnet die GMK Abschlussarbeiten aus, die sich mit Medienpädagogik, Medienforschung oder Jugendschutz befassen. Der Preis wird gemeinsam mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen und dem Deutschen Kinderhilfswerk vergeben.

• Politik beraten. Die GMK wirkt in politischen Gremien mit, sie entwickelt Konzepte und berät im Kontext von Jugendschutz, Kultur-, Bildungs-, und Jugendpolitik. Die GMK bezieht
Stellung zu aktuellen medienpädagogischen Debatten.

• Mediale Globalisierung. Die globalisierte Medienwelt eröffnet Chancen eines interkulturellen und internationalen Austauschs. Die GMK setzt sich dafür ein, die internationalen und globalen Medienentwicklungen kritisch zu begleiten und sinnvoll zu nutzen.


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