Quelle: Fachverband Deutsch


Der Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband sieht seine Aufgabe in der Entwicklung des Deutschunterrichts, des Fachgesprächs, der Nachwuchsausbildung und der Fortbildung von DeutschlehrerInnen.

Der Fachverband fördert und unterstützt die Verbindung zwischen den Fachgruppen sowie die Kommunikation mit Kultusverwaltungen und Bildungs- und Fortbildungseinrichtungen auf Landes- und Bundesebene. Dafür organisiert der Fachverband Deutsch Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen zu deutscher Literatur, Kultur und Sprache auf Landes- und Bundesebene. Er vertritt die Fachinteressen der DeutschlehrerInnen gegenüber den Kultusbehörden und pflegt Kontakte zur Hochschul- und zur Auslandsgermanistik. Auf seiner Homepage veröffentlicht der Fachverband Deutsch wichtige Informationen und Nachrichten zu verschiedenen für DeutschlehrerInnen relevante Kategorien, wie Kinder- und Jugendmedliteratur, Medien, Lehrerbildung, Unterrichtspraxis ect.

Die Verbandszeitschrift

Die "Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes" bieten als Printmedium der Hochschulgermanistik wie auch des Fachverbandes Deutsch Fachartikel zu aktuellen, unterrichtsrelevanten Themenkomplexen.

Schwerpunktthemen 2013:

Heft 1: "Lehrerbildung". Hg. von Sabine Anselm und Christian Plien

Das Heft setzt die im Jahr 2012 in den Mitteilungen begonnene Diskussion um die Anschlussfähigkeit des in den unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung erworbenen Wissens fort. Ausgehend von der Integration der Teildisziplinen innerhalb der wissenschaftlichen Ausbildung als unverzichtbare Voraussetzung einer gelingenden Verzahnungsmöglichkeit mit der zweiten Phase der Lehrerbildung werden best practice-Modelle vorgestellt. Trotz klarer Differenzen innerhalb der Systeme und Konzepte, die eine sichtbare Problematik der Länderhoheit abbilden, sollte das Ziel die Entwicklung konstruktiver Möglichkeiten zur Optimierung der jeweiligen Ausbildungssituation sein. 

Heft 2: "Wieder- und Nacherzählen". Hg. von Nine Miedema 

Wenn im Deutschunterricht mittelalterliche Stoffe behandelt werden, wird dabei häufig auf moderne Nacherzählungen zurückgegriffen. Das Wiedererzählen geht, im Mittelalter wie auch heute, mit grundsätzlichen Veränderungen des Stoffes einher, für die in der mediävistischen Forschung in den letzten Jahrzehnten Beschreibungsmodelle entwickelt worden sind. Die Beiträge des Themenheftes beleuchten moderne Nacherzählungen einiger exemplarischer mittelalterlicher Stoffe sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus schulpraktischer Perspektive.

Heft 3: "Was gehört zu Deutsch?". Hg. von Mark-Georg Dehrmann und Ina Karg 

Das Heft soll mit einem Thema von grundlegendem Interesse über den wissenschaftlichen Adressatenkreis bzw. die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen hinausreichen. Es stützt auch unsere Überlegungen zur Ausrichtung des Germanistentages 2013 in Kiel, zu dem das Heft begleitend erscheinen soll. Die Herausgeber erwarten etwa 35 kurze Beiträge von Germanisten und Germanistinnen an Hochschule und Schule, aber auch von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens bzw. Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher, der Germanistik nicht unbedingt nahe stehender Berufsgruppen. Ziel ist es, verschiedene Stellungnahmen zu sammeln, um zur Reflexion über den Stellenwert von deutscher Sprache und deutschsprachiger Literatur anzuregen.

Heft 4: "Sprachkritik". Hg. von Jörg Kilian, Thomas Niehr und Jürgen Schiewe 

Seit Mitte der 1990er Jahre werden Ansätze und Methoden dafür erarbeitet, Sprachkritik auf der Grundlage eines Konzeptes funktionaler Angemessenheit als Teil einer anwendungsbezogenen Sprachwissenschaft zu konzipieren. Dieser aktuelle Forschungsstand hat bislang jedoch nur zögerlich Berücksichtigung gefunden in didaktischen Modellierungen und methodischen Angeboten zur kritischen Sprachbetrachtung im Deutschunterricht. Das Heft wird sich daher dem Thema "Sprachkritik" widmen und dieses Thema aus der Perspektive von Germanistik und Deutschunterricht in den Blick nehmen: Es wird ein Heft zusammengestellt, in dem einerseits für die Hochschulgermanistik das Konzept einer 'linguistischen Sprachkritik' mit dem zentralen Stichwort 'funktionale Angemessenheit' deutlich konturiert und andererseits dieses Konzept auch als ein für den Kompetenzbereich "Sprache und Sprachgebrauch untersuchen/reflektieren" im Deutschunterricht geeignetes exemplarisch entfaltet wird. 

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