"Kinderethik: neue Perspektiven – klassische Problemvorgaben"

18. und 19. September 2014 im Alexander von Humboldt Haus der Universität Münster


Fragen zu den Rechten und dem moralischen und rechtlichen Status von Kindern bieten in modernen Gesellschaften kontinuierlich Anlass für öffentliche und wissenschaftliche Kontroversen (z.B. in der Beschneidungsdebatte in Deutschland). Trotz des weiten Spektrums unterschiedlicher disziplinspezifischer Zugänge zu Kindheit und Kindern als Topoi ethischer Reflexion (z.B. in der Allgemeinen Erziehungswissenschaft, der politischen Philosophie oder der Medizinethik) gibt es eine Kontinuität der Fragestellungen, die auf disziplinübergreifende Problemkonstellationen verweist. Dazu gehören z.B. Fragen der Bestimmung der Verhältnisse von Rechten und Pflichten des Staates, der Eltern und der Kinder, Probleme der Analyse und Festlegung zentraler kinderethischer Begriffe (z.B. Kindeswohl), sowie Probleme der Rechtfertigung von legalem und pädagogischem Paternalismus und der Bestimmung spezifischer normativer Differenzen zwischen Kindern und Erwachsen en. Diese und viele weitere interdisziplinäre kinderethische Fragestellungen (z.B. Gerechtigkeit für Kinder, Wahlrecht für Kinder) sollen im Rahmen der vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster ausgerichteten Tagung u.a. mit folgenden Referenten/innen diskutiert werden: Johannes Giesinger, Manfred Liebel, Martin Löhnig, Jörg Maywald, Gertrud Nunner-Winkler, Peter Schaber, Christina Schües und Heinz Sünker. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Flyer und Programm können online eingesehen werden.


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