Der richtige Weg zum Buch – Symposium zur Leseförderung

Von Christian Segerer

Das Symposium „Leseförderung auf dem Prüfstand – Zwischen Ehrenamt und Profession“ sucht auf der Leipziger Buchmesse nach Wegen zur innovativen und erfolgreichen Leseförderung.

Allen kulturpessimistischen Unkenrufen zum Trotz: Die Lust am Lesen scheint auch unter Kindern und Jugendlichen ungebrochen. In knapp zwei Monaten kann man sich in den Hallen der Messe Leipzig erneut hiervon überzeugen. Hunderte von Ausstellern aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur buhlen dort alljährlich um die Gunst einer potenziell riesigen Leserschaft.

Die Masse an Neuerscheinungen kann schon auf den Normalbesucher einschüchternd wirken – erst recht jedoch auf dienjenigen, die sich professionell mit Kinder- und Jugendliteratur auseinandersetzen. Schleßlich gilt es etwa gerade für Erzieher und Lehrer, die einzelnen Werke auf Gehalt und Qualität zu befragen und aus der Flut von Veröffentlichungen gezielt auszuwählen. Doch welche Kriterien sollen dazu herangezogen werden? Welche Texte sind für welche Zielgruppe geeignet? Und nicht zuletzt: Was braucht es neben dem geeigneten Buch noch, um eine erfolgreiche und kreative Leseförderung zu gewährleisten?

Diesen Fragen widmet sich das vom Arbeitskreis für Jugendlteratur veranstaltete Symposium mit dem Titel „Leseförderung auf dem Prüfstand – Zwischen Ehrenamt und Profession“ im Rahmen der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Verschiedene Vertreter von Leseförderungsprojekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen dort ihre Arbeit vor und zeigen, wie eine innovative und pädagoisch fundierte Leseförderung gestaltet werden kann. Das Symposium findet am Samstag, 17. März 2012, zwischen 10.30 und 13.30 im Congress Center der Buchhmesse Leipzig. Eine detaillierte Programmübersicht und weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Arbeitskreises für Jugendliteratur.

Newsletter