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Die Publikation von Kinder- und Jugendliteratur findet in einer Medienlandschaft statt, in welcher Printmedien nur einen Teilbereich darstellen. Stoffe und Texte der Kinder- und Jugendliteratur wandern zunehmend in und durch andere Medien wie Theater, Film, Fernsehen, Rundfunk, elektronische Datenträger, Internet, Mobiltelefon u.a.m. und haben dort jeweils mehr oder minder eigenständige Emanationen erzeugt.
Längst sind die Printmedien nicht mehr die selbstverständlichen Ausgangsmedien – neue Texte der Kinder- und Jugendliteratur werden mittlerweile gleichzeitig für alle Medien produziert oder nehmen ihren Ausgang immer häufiger in den auditiven oder visuellen elektronischen Medien. PC, Tablet und Smartphone sorgen mittlerweile für machtvolle kinder- und jugendliterarische Impulse, an die noch vor wenigen Jahren nicht zu denken war.
Im Zuge dieser Entwicklung ist eine Migration der Stoffe und Texte zwischen Gattungen bzw. Erzähl- und Darbietungsformen sowie zwischen allen Medien zu konstatieren. Zu fragen wäre, welche Veränderungen die Stoffe und Texte im Zuge des Medienwechsels erfahren, inwieweit Gattungen verschmelzen, neue Formate und Narrationsformen entstehen, in welchen Kontexten die diversen Medienadaptionen vorgenommen werden, welche Vermarktungsstrategien sie einzeln oder im Medienverbund verfolgen und welche impliziten und expliziten Rezeptionsangebote sie dem Publikum machen.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Medienkonvergenz könnten im Zusammenhang produktiver, rezeptiver und interaktiver Tätigkeiten mit Medien im Einzelnen u.a. folgende Gegenstandsbereiche und Aspekte bearbeitet werden:

 

Das Programm können Sie hier lesen, weitere Informationen bietet außerdem die Homepage der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung.