Quelle: Schau hin!

Kinder müssen das Internet lernen – genau wie ihre Eltern

Von Christian Vooren

Das Internet bestimmt unseren Alltag, aber auch den unserer Kinder. Die müssen lernen, damit umzugehen. Doch auch die Eltern sind oft überfordert. „Schau hin!“ ist eine Organisation, die im kindgerechten Umgang mit den Medien helfen will. Dazu hat sie nun zehn goldene Regeln aufgestellt.

Um den Umgang mit dem Internet kommt man heute kaum noch herum. Für die nächsten Generationen wird das in zunehmendem Maße gelten, daran bestehen kaum Zweifel. Umso wichtiger ist es, dass Kinder rechtzeitig im verantwortungsbewussten Umgang mit dem World Wide Web geschult werden. Denn immer früher und intensiver kommen sie damit in Kontakt. Das Netzwerk „Schau hin!“ hat sich deshalb dem Thema angenommen.

Verbote nutzen nur wenig

Die Organisation verfolgt das Ziel, Eltern für Medien zu sensibilisieren und zu schulen. Auf ihrer Internetseite findet sich nun ein Ratgeber, der die „zehn goldenen Regeln“ im Umgang mit dem Internet erläutert. Denn „es sind die Eltern, die in Sachen Internet Nachhilfe brauchen.“ Leitfaden dabei: Struktur und Sicherheit. Im Internet kann man alles finden, auch Seiten, die nichts für Kinder sind. Spezielle Software und Filter können davor schützen. Doch Verbote allein nutzen nur wenig. Das Kind soll lernen, selbst Grenzen zu kennen und anzuerkennen. Besonders wichtig: Niemals den richtigen Namen verwenden. „Schau hin!“ empfiehlt, dass Eltern gemeinsam mit dem Kind einen Mail-Account einrichten. Sie müssen ihm klar machen, dass er niemals persönliche Daten weitergeben darf, da Freunde im Netz nicht immer Freunde sind. Bestellungen und Downloads sollten Kinder nur nach Absprache durchführen dürfen. Eine Favoriten-Liste und eine kindgerechte Startseite helfen dabei, sich zu orientieren und führen weniger schnell in Versuchung, blindlinks drauf los zu surfen.

Im Internet gilt, was auch sonst Gültigkeit hat

Ansonsten gilt im Internet, was auch in anderen Bereichen Gültigkeit hat. Sprechen Sie über Probleme, tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus und geben Sie ein Zeitlimit, ähnlich wie beim Fernsehen. Aber auch die Eltern stehen in der Pflicht, aktiv zu werden. Sie müssen selbst surfen. Denn nur wer sich damit auskennt, kann mitreden.


Die Regeln im Detail und weiterführende Informationen, etwa zum richtigen Umgang mit dem Handy, unter www.schau-hin.info

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