interjuli ist eine Zeitschrift für Kinder- und Jugendliteraturforschung, die aktuelle Ergebnisse der internationalen KJL-Forschung aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen in deutscher und englischer Sprache zugänglich macht.

2008 von Marion Rana gegründet, veröffentlicht interjuli seither zwei Mal im Jahr ca. 140 Seiten starke Ausgaben mit aktuellen Forschungsartikeln, Rezensionen von Primär- und Sekundärliteratur und Interviews mit KJL-Schaffenden. Ein Call for Papers ruft jeweils zum Einreichen von Beiträgen zu einem Schwerpunktthema, aber auch außerhalb des Schwerpunkts auf. Die Textauswahl basiert auf einem qualitätssichernden Peer- Review-Verfahren und die LeserInnen werden durch neue Medien und Mitsprachemöglichkeiten (z.B. bei der Titelbildauswahl) einbezogen. Seit 2016 erscheint interjuli als Open-Access-Publikation.

Außer den wissenschaftlichen Artikeln enthält die Zeitschrift Rezensionen von Primärquellen und Sekundärliteratur sowie Interviews mit Kinder- und Jugendliteratur-ÜbersetzerInnen, -Preisverleihenden, -AutorInnen und -WissenschaftlerInnen. interjuli führte unter anderem Gespräche mit der Journalistin Ann-Marlene Henning über Make Love, dem Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn, der Autorin Gudrun Pauswang und dem Kinderliedermacher Fredrik Vahle.

In den Anfängen wurde interjuli durch das EU-Projekt Jugend in Aktion gefördert; seit 2012 besteht eine Kooperation mit dem Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich; Prof. Dr. Ingrid Tomkowiak, Leiterin des dortigen Schwerpunkts Kinder- und Jugendmedienforschung, stieg als weitere Herausgeberin ins Redaktionsteam ein.

In den bisherigen Ausgaben hat das interjuli-Team etwa 250 Fachartikel und Rezensionen veröffentlicht; die Beiträge stammen aus über 20 Ländern in fünf Kontinenten. Durch interjuli entsteht so ein aktives Netzwerk für Kinder- und Jugendliteraturforschende, die einander auch in anonymen Peer-Reviews gegenseitig beraten. Über die Homepage www.interjuli.de können Artikel und Ausgaben bestellt und AutorInnenbiographien eingesehen werden. Die einzelnen Ausgaben von 2009 bis zum jeweils aktuellsten Heft stehen als Open-Access-Publikationen kostenlos zur Verfügung. Alle sechs Monate wird hier auch der neueste Call for Papers veröffentlicht. Darüber hinaus ist interjuli auf Facebook und Twitter aktiv.


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