Regiewechsel bei "Tschick": Wolfang Herrndorfs Bestseller wird nun doch nicht von "Feuchtgebiete"-Regisseur David Wnendt verfilmt. Stattdessen übernimmt Fatih Akin.

Zwei Jugendliche, die einen Sommer lang ohne Karte und Lebensplan durch die ostdeutsche Provinz fahren - der Plot von Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick" klang schon immer wie der perfekte Stoff für ein Roadmovie.

Verfilmen sollte den Bestseller ursprünglich "Feuchtgebiete"-Regisseur David Wnendt. Jetzt übernimmt doch ein anderer: Fatih Akin ("Gegen die Wand") soll bei "Tschick" Regie führen. Produzent Marco Mehlitz und Wnendt hätten sich entschieden, nicht mehr gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten. Das teilte die Agentur Just Publicity mit. Nähere Details gab es dazu nicht.

Herrndorf starb 2013 im Alter von 48 Jahren. Sein preisgekrönter, auch als Theaterversion gefeierter Roadtrip-Roman gehört zu den erfolgreichsten Büchern der deutschen Gegenwartsliteratur. An den Filmplänen wirkte Herrndorf zu Lebzeiten noch selbst mit.

Akin hatte zuletzt 2014 mit "The Cut" ein Drama über das Schicksal der Armenier ins Kino gebracht. Mit "Gegen die Wand" (2004) gewann er bei der Berlinale den Goldenen Bären für den besten Film. Der deutsch-türkische Regisseur aus Hamburg arbeitete aber auch schon im komödiantischen Fach, etwa bei dem Film "Soul Kitchen".

Die Dreharbeiten für "Tschick" sollen im September starten; gedreht wird unter anderem in Berlin und Brandenburg. Die Besetzung wurde nicht genannt. Der Kinostart ist für den 15. September 2016 geplant.

 

(Quelle: Spiegel Online)


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