[24.08.2016]

Mit dem preisgekrönten Projekt "Schenk mir eine Geschichte" leistet das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM seit 2006 Pionierarbeit in der literalen Förderung von Kindern aus sozio-ökonomisch benachteiligten Familien mit Migrationshintergrund. Damit bietet es einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Das Projekt feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum.

Kinder, die in der Familie von klein auf vielfältige sprachliche Erfahrungen machen, haben später eindeutige Vorteile beim Lese- und Schreibenlernen und damit bessere Chancen für eine erfolgreiche Schullaufbahn. "Schenk mir eine Geschichte" unterstützt Eltern in ihrer Aufgabe, die literale Entwicklung ihrer Kinder zu fördern. Unter der Leitung einer Leseanimatorin kommen Eltern und ihre zwei- bis fünfjährigen Kinder in Bibliotheken, Quartierzentren und Schulhäusern zusammen, um in ihrer Herkunftssprache Geschichten zu erzählen, Lieder und Verse zu erleben und Bilderbücher anzuschauen. 

Seit der Lancierung des Projekts vor zehn Jahren hat das SIKJM ein umfassendes Netzwerk aufgebaut: Heute leiten rund 130 AnimatorInnen in 20 Sprachen an 61 Standorten in 15 Kantonen regelmässig Leseanimationen mit anderssprachigen Familien. Im Jahr 2015 konnten mit dem Angebot rund 1650 Familien erreicht werden. Laut einer unabhängigen Begleitstudie befinden sich darunter auch viele, die vorher sozial wenig integriert waren. Die Studie attestiert dem Projekt positive Auswirkungen auf die sprachliche Entwicklung der Kinder.

Weitere Informationen sind online zu finden.

 

(Quelle: Pressemitteilung SIKJM)

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