[13.09.2016]

Die Entscheidung ist gefallen: Die Autorin Victoria Aveyard erhält den mit 5.000 Euro dotierten Jugendbuchpreis "Buxtehuder Bulle" für ihren Roman "Die Farben des Blutes: Die rote Königin", der im Carlsen Verlag erschienen ist.

Die Hansestadt Buxtehude gab die Jury-Entscheidung gleich nach der Auszählung am Dienstagabend, 23. August 2016, im Stadtteilzentrum Stieglitzhaus bekannt. Bürgermeisterin Katja Oldenburg verkündete die Gewinnerin und den Siegertitel, der insbesondere bei den jugendlichen Juroren der Jury, die aus elf Jugendlichen und elf Erwachsenen bestand, eindeutiger Favorit war. Victoria Aveyards Roman ist ein spannender Phantasieroman, der die Leser in Mares Welt mitnimmt, die von der Farbe des Blutes bestimmt wird. Mare gehört zu den Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite, die übernatürliche Kräfte besitzt, zu dienen. Mare rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten. Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Aber dessen Bruder, der Thronfolger, bringt Mares Gefühle durcheinander. "Ein spannender Phantasieroman mit einer fesselnden Liebesgeschichte und einem völlig überraschenden Ende", fasste Lea Backhaus, eine der jugendlichen Jurorinnen zusammen, die das 501-Seiten-starke Werk in nur vier Stunden durchlas.

Die 26-jährige Autorin Victoria Aveyard wuchs in der Kleinstadt East Longmeadow in Massachusetts im Osten der USA auf. Von dort zog sie an die Westküste, um in Los Angeles Drehbuch-schreiben zu studieren. "Sie hat ein Faible für Geschichte, für Explosionen und für taffe Heldinnen – und schreibt am liebsten Bücher, in denen sie alles drei kombinieren kann", erklärt der Carlsen Verlag. Die junge Autorin hat bereits einige Phantasieromane veröffentlicht wie "Gläsernes Schwert", Band 2. von "Die Farben des Blutes", "Der Gesang der Königin" sowie "Cruel Crown".

Die öffentliche Preisverleihung an Victoria Aveyard wird voraussichtlich im Herbst stattfinden.

Über den Preis: Der Buxtehuder Bulle ist einer der renommiertesten und traditionsreichsten deutschen Literaturpreise – er zeichnet das beste Jugendbuch des Jahres aus. Prämiert werden Jugendromane deutschsprachiger Autoren ebenso wie fremdsprachige Titel, die ins Deutsche übersetzt wurden. Jeder Sieger erhält neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro eine Stahlplastik in Form eines Bullen. Der Literaturpreis wurde 1971 von dem Buxtehuder Buchhändler Winfried Ziemann initiiert, um Jugendliche für Bücher zu interessieren und zu intensivem Lesen zu bewegen und gleichzeitig zu einer Förderung und Verbreitung guter Jugendbücher beizutragen. Die traditionell paritätische Zusammensetzung der Jury aus elf Jugendlichen und elf Erwachsenen aus ganz Deutschland, die jedes Jahr im Losverfahren neu zusammengestellt wird, ist einzigartig unter den Literaturpreisen - und bildet seit 45 Jahren erfolgreich die Schnittstelle zwischen literarischer Qualität, Lektürevorlieben Jugendlicher sowie Themen, die Jugendliche und Literaturexperten gleichermaßen bewegen. Sagenhafte 75 Prozent aller preisgekrönten Titel seit 1971 sind aktuell noch lieferbar. Ein Beweis für den Erfolg des Preises auch auf wirtschaftlicher Ebene. Der erste Preisträger des "Buxtehuder Bullen" war übrigens Alexander S. Neill – er erhielt den Preis für seinen Roman "Die grüne Wolke", der heute zu den Klassikern der Jugendliteratur zählt.

 

(Quelle: Pressemitteilung)

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