[07.11.2016]

Seit dem 1. Oktober 2016 arbeitet das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier in einem gemeinsamen Projekt mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen daran, die Neubearbeitung des Grimm’schen Wörterbuchs zur kostenfreien Nutzung im Internet zur Verfügung zu stellen.

Ob Hänsel und Gretel, Frau Holle oder Aschenputtel – die Märchen von Jacob und Wilhelm Grimm sind weltbekannt. Doch die Brüder sammelten nicht nur überlieferte Geschichten, sondern sie legten mit ihrem Deutschen Wörterbuch (DWB) einen Grundstein für die germanistische Sprachwissenschaft. Erst 1960 wurde das DWB, das mit weit mehr als 300.000 Einträgen das größte Wörterbuch zur deutschen Sprache ist, fertig gestellt. Da mit Fertigstellung bereits manche der noch von den Brüdern Grimm selbst erarbeiteten Buchstabenstrecken schon über 100 Jahre alt und aus wissenschaftlicher Sicht häufig überholt waren, wurden die am stärksten veralteten Teile ersetzt. Aus diesen Arbeiten ist eine neunbändige Neubearbeitung entstanden, die Ende 2016 abgeschlossen wird. 

Diese Neubearbeitung ist auch, die aktuell im Rahmen eines gemeinsamen Projekts des Trier Center for Digital Humanities (TCDH) an der Universität Trier, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen zur kostenfreien Nutzung im Internet digitalisiert wird. Finanziert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Zur Webseite des Trier Center for Digital Humanities (TCDH) gelangen Sie hier.

 

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