Vorlexung: Entwicklungslinien österreichischer Kinder- und Jugendliteratur

[03.03.2017]

Die Vorlexung startet wieder! Ab 9. März widmet sich Heidi Lexe in Wien jeden Donnerstag den "Entwicklungslinien österreichischer Kinder- und Jugendliteratur". 

Ein kleines buntes Tier mit Stampferbeinen, das über eine Blumenwiese spaziert. Future Fiction-Romane, in denen Figuren sich in komplexen medialisierten Welten verirren: Zwischen Mira Lobes und Ursula Poznanskis Erfolgsbüchern liegen nicht nur Jahrzehnte, sondern auch zahlreiche literarische Entwicklungslinien, die zu einer zunehmenden literarästhetischen und genrespezifischen Ausdifferenzierung der Kinder- und Jugendliteratur (in Österreich) geführt haben. Wie sieht eine Literarisierung von Kindheit und Jugend heute im Vergleich zum emanzipatorischen Aufbruch der 1970er Jahre aus? Welchen Eingang finden historische Ereignisse in die KJL und wie bilden sich gesellschaftliche Veränderungen in jenen Texten ab, die an Kinder und Jugendliche adressiert sind? Die Vorlesung versucht herauszuarbeiten, welche Darstellungsgegenstände und Erzählformen von der KJL etabliert und weiterentwickelt wurden – insbesondere dort, wo KJL an medialen Übergängen angesiedelt ist und spezifische Hybridformen herausbildet. Die angesprochenen Entwicklungslinien sollen also am Kinderroman und der Adoleszenzliteratur ebenso gezeigt werden, wie an Lyrik, Sprachspiel, Bilderbuch, Comic und (medialen) Neu-Inszenierungen.

Das Detailprogramm können Sie auf der Webseite der STUBE einsehen. 

Donnerstags wöchentlich von 18.30 bis 20.00 Uhr
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

[Quelle: Webseite und Newsletter der STUBE]

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