[06.07.2017]

In der aktuellen Ausgabe der interjuli (01/17) steht das Thema Krankheit und Behinderung in der Kinder- und Jugendliteratur im Fokus. 

In der Kinder- und Jugendliteratur (KJL) wurden Behinderung und Krankheit lange ausschließlich als Metaphern benutzt. Wo sie überhaupt auftauchten, wurden behinderte und kranke Figuren vorrangig als bemitleidenswert, ihre Andersartigkeit als Strafe dargestellt oder euphemistisch verklärt. In jüngster Vergangenheit hat sich jedoch ein signifikanter Wandel in der Quantität und der Qualität von KJL über Krankheit und/oder Behinderung vollzogen: Sowohl die Anzahl als auch die psychologische Tiefe von KJL-Figuren mit Behinderung oder Krankheit nehmen konstant zu.

Die verschiedenen Beiträge der aktuellen Ausgabe bieten unter anderem einen analytischen Überblick zur Ästhetik der Krankheit (Iris Schäfer) und zur Entwicklung der Darstellung von Behinderung in der Kinder- und Jugendliteratur (Marion Rana). Philipp Schmerheim legt eine Fallanalyse von Palacios Wunder vor, während sich Anne Rüggemeier David B.s Epileptic zuwendet. Zudem bieten zwei Kultur- und Bildungsschaffende Einblick in ihre Arbeit mit kranken bzw. Kindern mit Behinderung und deren Familien.

interjuli ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift zur Kinder- und Jugendliteraturforschung. Veröffentlicht werden wissenschaftliche Artikel sowie Rezensionen von Primär- und Sekundärliteratur.

Die Ausgabe können Sie hier einsehen.

[Quelle: Webseite der interjuli]

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