[02.05.2018]

Umwelt- und Klimaschutz zählen mit Blick auf die Energiewende für die deutsche Bevölkerung zu den wichtigsten Problemen der Gegenwart. Der Vortrag von Dr. phil. Jana Mikota im Rahmen des Forschungskolloquiums Kinder- und Jugendliteratur an der Universität Bremen untersucht ökologische Kinder- und Jugendliteratur und rückt dabei den Blick der Umweltschützer*innen in den Mittelpunkt der Fragestellung.

In den 1980er Jahren entsteht eine Kinderliteratur, die den kindlichen Umweltschützer*innen mit Titeln wie Das Findelkind von Watt (1980), Lasst den Uhu leben! (1985), Die sanften Riesen der Meere (1990) oder Eine Biberburg im Auwald (1986) aufklären möchte. Eine solche Aufklärung erfolgt bereits auf der paratextuellen Ebene: in Vor- bzw. Nachworten, Widmungen oder Motti kommen aktive und auch prominente Umweltschützer*innen zu Wort, um auf die Relevanz der Texte aufmerksam zu machen und den Lesern durchaus auch eine Lesart der Texte anzubieten.

Seit der Jahrtausendwende sind es dann kindliche Akteure, die als Umweltschützer*innen auftreten, erwachsene Figuren belehren und zeigen, was man im Kontext einer nachhaltigen Lebensweise machen kann. Zugleich stellt der Vortrag nicht nur das Motiv der Umweltschützer*innen vor, sondern zeigt, dass die Veränderungen auch mit narratologischen Entwicklungen innerhalb der Kinderliteratur korrespondieren.

Das Kolloquium findet ab 18.15 Uhr im Raum der Bilderbuchbibliothek (GW 2, B 2.090 Universität Bremen) statt.

 


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