[18.12.2019]

Das Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2019 zu dem Thema Fakt, Fake und Fiktion ist ab sofort online.

Seit Donald Trump den Mikroblogging-Dienst Twitter zum zentralen Kommunikationsmedium seiner Politik gemacht hat, ist viel von fake news und alternativen Fakten die Rede. Ob wir heute wirklich in einem postfaktischen Zeitalter leben, sei dahingestellt, es besteht jedoch kein Zweifel darüber, dass die Aushandlungsprozesse um Fakten und Fiktionen in der medialen Öffentlichkeit eine neue Stufe der Inszenierung und Stilisierung erreicht haben. Für die Literatur zeichnet sich ein anderes Bild: Fiktionale Texte definieren sich ja gerade dadurch, dass sie keinen Anspruch darauf erheben, an der außersprachlichen Wirklichkeit überprüfbar zu sein.

In dem Jahrbuch 2019 widmen sich sieben Beiträge dem gesetzten Schwerpunkt »Fakt, Fake und Fiktion« und nehmen die vielfältigen Implikationen des Themenkomplexes sowohl aus theoretischer wie gegenstandsorientierter Perspektive in den Blick und greifen ihn in seinen unterschiedlichen medialen Gestaltungsformen auf. So geht es in den Analysen um Beispiele aus dem Bereich Kinder- und Jugendsachbuch, Sachbilderbuch, Tagebuch, Comic und Jugendroman.

Vier Beiträge stellen aktuelle Forschungen, Forschungszugänge und -perspektiven zu grundlegenden kinder- und jugend-medialen Fragestellungen aus historischer wie theoretischer Perspektive ̈über das Schwerpunktthema hinaus in den Fokus. Rezensionen zur Fachliteratur schließen sich den Beiträgen an.

Sie können das Jahrbuch hier abrufen.

[Quelle: Pressemitteilung]


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