Der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg 2012 geht an Rolf Lappert. Lappert bekam den Preis für sein bereits erschienenes Jugendbuch "Pampa Blues" (Hanser Verlag). Der mit 7.600 Euro dotierte Preis wurde dem Autor am Montag, 12. November 2012, im festlichen Rahmen im Horst-Janssen-Museum von Oberbürgermeister Gerd Schwandner überreicht.

Von 328 Einsendungen, darunter 91 verlegte Werke und 237 Manuskripte, wählte die Jury zunächst vier Nominierte aus. Letztendlich entschied sich die Jury für Rolf Lappert als Preisträger.

"Dem vielseitigen Schweizer Autor Rolf Lappert, der sich bereits als Romancier (Nach Hause schwimmen, 2008; Auf den Inseln des letzten Lichts, 2010), als Drehbuchautor und Grafiker empfohlen hat, ist mit "Pampa Blues" tatsächlich eine neue Tonlage in der Jugendliteratur gelungen", begründet Mareile Oetken die Entscheidung der Jury.

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Und weiter heißt es: "Als Roadmovie mit weniger Movie als Road treibt Lappert die skurrile Handlung im kleinen norddeutschen Nest mit dem verantwortungs- wie sehnsuchtsvollen 16-jährigen Ben auf seinem selbstgebastelten Tuk-Tuk und dem dementen Großvater Kurt im Nebensitz als zentrale Figuren voran. Vor allem die literarisch unglaublich präzise gestalteten, schrägen und vielschichtigen Figuren bringen den Pampa Blues in einer ganz neuen und preiswürdigen Weise zum Klingen."

Die Preisrede auf "Pampa Blues" von Rolf Lappert hielt der Schriftsteller Lutz van Dijk (Kapstadt/Südafrika): "[…] ich sage aus voller Überzeugung: Ich traue Ihnen, lieber Rolf Lappert, zu, was sonst scheinbar nur im Fantasy Genre, selbst als fünfter Harry Potter Aufguss, zulässig ist: Sieben Bände mit Ben Schilling, irgendwann verfilmt sowieso."

Die Preisverleihung wurde von Christoph Schmitz, Kulturredakteur des Deutschlandfunks, moderiert.


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