In der aktuellen Ausgabe der interjuli (02/13) steht der Umgang mit dem Körper und Sexualität in der Kinder- und Jugendliteratur im Vordergrund der verschiedenen Beiträge.


"Der jugendliche Körper und die Sexualität Jugendlicher werden noch immer als vorrangig nieder und ungebärdig wahrgenommen und jugendliche und kindliche Körperlichkeit tauchen meist nur in problematisierten Zusammenhängen auf", schreibt die Herausgeberin Marion Rana im Vorwort zur aktuellen Ausgabe. Die neue interjuli befasst sich mit dem Körper und seiner Rezeption in der Kinder- und Jugendliteratur.

Die verschiedenen Beiträge behandeln unter anderem die Konstruktion von Fremdsein anhand von Körperlichkeit in Persepolis (Anna Stemmann), Sexualität und Geschlecht in Twilight und Vampire Diaries (Marion Rana), Identitätskonstruktionen und ethische Probleme des Klonens in Lost Girl (Sabine Planka) und den Körper als Objekt der Inszenierung in Grenzland (Monika Hernik-Mlodzianowska). Im Interview spricht Ann-Marlene Henning über ihre Arbeit an dem innovativen Aufklärungsbuch Make Love, während die Literaturwissenschaftlerin Lydia Kokkola (Fictions of Adolescent Carnality) zum Thema Sexualität in der Jugendliteratur befragt wird. Der Leser erhält so einen umfassenden Überblick zum Thema Sexualität und Körperlichkeit in der KJL, das aus ganz verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird.

interjuli ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift zur Kinder- und Jugendliteraturforschung. Veröffentlicht werden wissenschaftliche Artikel sowie Rezensionen von Primär- und Sekundärliteratur.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur neuen Ausgabe der interjuli.


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