Als Plattform, die sich mit kinder- und jugendliterarischen Texten in verschiedenen Medien und damit auch mit ihrem Einfluss auf Leserinnen und Leser beschäftigt, sind wir uns bewusst, dass literarische Texte und die ihnen jeweils zugrunde liegende "Sprache nicht nur abbilde[n], sondern Wirklichkeit" (Dülfer 2018) formen, wie Meike Dülfer in dem auf ZEIT Online erschienen Artikel Warum wir nicht gendern betont. Dieser Artikel dient als Grundlage für den zukünftigen Einsatz einer gendergerechten Sprache auf KinderundJugendmedien.de.

Dementsprechend bekennen wir uns zu einer gendersensiblen Sprache und versuchen, dies auch in unseren Beiträgen umzusetzen. Dazu gehört, dass wir zukünftig generell Doppelformen einsetzen; wir sprechen demzufolge von Leserinnen und Lesern. Darüber hinaus "suchen [wir], wo es möglich ist und die Sprache nicht zu sehr verunstaltet, nach einer neutralen Form im Plural." (ebd.) Anstelle von Studentinnen und Studenten schreiben wir daher z.B. Studierende. Mit dieser Strategie hoffen wir, sowohl gendergerecht als auch lesefreundlich zu arbeiten und zu schreiben. Letzteres ist auch der Grund, warum wir uns dagegen entschieden haben, das Gendersternchen, den Gender-Gap, das Binnen-I, den dynamischen Unterstrich oder andere Genderschreibweisen einzusetzen.

Die skizzierte Vorgehensweise gilt für alle Artikel auf KinderundJugendmedien.de, die nach dem 12.03.2018 erscheinen; Artikel älteren Erscheinungsdatums werden von uns – soweit möglich – sukzessive angepasst.

 


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