Hier finden Sie Definitionen und Beispiele von rhetorischen Mitteln, von Figuren und Tropen, welche für die Textanalyse von zentraler Bedeutung sind. Veranschaulicht werden die einzelnen Definitionen, die auf Uwe Spörls Basislexikon der Literaturwissenschaft basieren, anhand ausgewählter Beispiele aus kinder- und jugendliterarischen Texten.

Die Rhetorik umfasst gleichermaßen die Praxis der zielgerichteten Textproduktion und die theoretische Reflexion über diese. Diese Zweiseitigkeit ermöglicht es, konkrete Regeln und Möglichkeiten zur effektiven Textproduktion aufzustellen und diese gleichfalls für die konkrete Textanalyse nutzbar zu machen. 
Der Begriff der rhetorischen Figuren bezeichnet dabei Kombinationen von Wörtern und Satzgliedern auf syntaktischer Ebene, die bewusst gegen grammatische oder idiomatische Regeln verstoßen, während sich die Tropen auf Änderungen auf der paradigmatischen und semantischen Ebene beziehen und somit die Bedeutung des Gesagten fokussieren.

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