In diesem Bereich werden die Grundbegriffe der Dramatik anhand ausgewählter kinder- und jugendliterarischer Texte erläutert. Die vorgestellten Definitionen basieren auf dem Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, Metzlers Literaturlexikon, Uwe Spörls Basislexikon der Literaturwissenschaft und Gero von Wilperts Sachwörterbuch der Literatur.


Neben der Lyrik und der Epik stellt die Dramatik eine grundlegende literarische Gattung dar. Dramatische Texte zeichnen sich durch ihre Ausrichtung auf die szenische Aufführung aus; sie sind damit  nicht nur über die Lektüre rezipierbar und richten sich also nicht nur an Lesende und Zuhörende, sondern auch an Zuschauende. Diese zweifache Ausrichtung lässt sich auch auf struktureller Ebene festhalten, da sich der dramatische Text aus zwei Textsorten zusammensetzt. Der fiktiven und direkten Rede in Form von Soliloquien, Monologen und Dialogen stehen nichtnarrative Textpassagen wie Markierungen von Sprecherwechseln, Regie-und Sprecherhinweise usw. gegenüber, welche die fiktiven Redeteile rahmen und strukturieren.

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