Dr. Philipp Schmerheim ist Universitätslektor für Germanistische Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien am Fachbereich 10 der Universität Bremen und Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Universität Amsterdam.

Im Team von KinderundJugendmedien.de betreut er die Kategorien Filmkritiken und Autoren des Fachlexikons und ist als stellvertretender Chefredakteur zusammen mit Dr. phil. Tobias Kurwinkel für die übergreifende redaktionelle Betreuung des Portals zuständig.

 

Zwischen 2005 und 2013 war er Lehrbeauftragter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und an der Georg-August-Universität Göttingen mit Seminaren zur Kinder- und Jugendmedienforschung, Filmkritik, Filmanalyse und Intermedialität. An der HHU betreute er verschiedene Lehr- und Forschungsprojekte zur Intermedialität von Kinder- und Jugendliteratur. Die Projekte zu den Werken von Joanne K. Rowling (2010), Michael Ende (2011) und Otfried Preußler (2011) schlossen jeweils mit einer  wissenschaftlichen Tagung ab. Er ist Mitherausgeber der Reihe "Kinder- und Jugendliteratur intermedial", die im Verlag Königshausen & Neumann erscheint.

In seiner Doktorarbeit an der Universität Amsterdam untersuchte er den Einfluss des philosophischen Skeptizismus – eine Klasse philosophischer Positionen, denen zufolge unsere Wissensbehauptungen über die Welt mehr versprechen als sie halten – auf das zeitgenössische Mainstream-Kino und auf die philosophische Reflektion über das Kino. Die daraus resultierende Monographie "Skepticism Films – Knowing and Doubting the World in Contemporary Cinema" erscheint im Herbst 2015 bei Bloomsbury.

Im Bereich der Kinder- und Jugendmedienforschung interessieren ihn vor allem aktuelle Entwicklungen des Kinder- und Jugendfilms, philosophische Aspekte der Kinder- und Jugendliteratur sowie Medienkonvergenzphänomene, etwa die wechselseitige Beeinflussung zwischen Computerspiel und Film. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der (Weiter-)Entwicklung eines Ansatzes zur Analyse von Kinderfilmen und Jugendfilmen, der die besondere Rezipientenadressierung dieser Klasse von Filmen ebenso berücksichtigt wie die Tatsache, dass die kindliche Medienrezeption sich graduell von der erwachsenen Medienrezeption unterscheidet.

philipp.schmerheim(at)kinderundjugendmedien.de

 

Publikationen (Auswahl)

  • Narrative Verschiebungen. Wonder und das Spiel mit Perspektiven auf Behinderung und Inklusion. In: interjuli 1/2017. S. 46-68. URL http://interjuli.de/de/assets/Artikel/1701%20Interjuli/interjuli_17_01.compressed.pdf
  • Michael Ende Intermedial. Ende Intermedial. Von Lokomotivführern, Glücksdrachen und dem (phantastischen) Spiel mit Mediengrenzen. Hrsg. von Tobias Kurwinkel, Philipp Schmerheim und Annika Sevi. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016.
  • Computer-Spiel-Ästhetik im Kinder- und Jugendfilm. In: Lexikon des Kinder- und Jugendfilms im Kino, im Fernsehen und auf Video. 50. Ergänzungslieferung. Hrsg. von Horst Schäfer. Corian-Verlag Heinrich Wimmer, Meitingen, 2016. S. 1-32.
  • Skepticism Films. Knowing and Doubting the World in Contemporary Cinema. London and New York: Bloomsbury, 2016.
  • Harry Potter Intermedial. Untersuchungen zu den (Film-)Welten Joanne K. Rowlings. Hrsg. von Tobias Kurwinkel, Philipp Schmerheim und Annika Kurwinkel. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2014.
  • Kinder- und Jugendfilmanalyse (zusammen mit Tobias Kurwinkel). Konstanz: UVK, 2013 (= UTB 3885).

 

Beiträge auf KinderundJugendmedien.de

Fachlexikon und Mediageschichte

Rezensionen Fachbücher

Rezensionen Kinder- und Jugendliteratur

Rezensionen Bilderbücher

Rezensionen Kinder- und Jugendfilme

 

Weitere Informationen

Persönliche Webseite
 


Joomla Extensions powered by Joobi

Veranstaltungen

Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31